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Zulassung für Öko-Pflanzenschutzmittel soll einfacher werden

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das EU-Parlament will Genehmigungsverfahren für biologische Pflanzenschutzmittel beschleunigen. Von der EU-Kommission fordern die Parlamentarier entsprechende Gesetzesänderungen, berichtet das Portal euractiv.de. Derzeit würde die Zulassung für Alternativen zu Glyphosat und Co. zu lange dauern und sei kompliziert.   

In ihrer verabschiedeten Entschließung betonen die Abgeordneten, dass der Einsatz herkömmlicher Pflanzenschutzmittel zurecht immer umstrittener sei. Derzeit seien nur sieben als Wirkstoffe mit geringem Risiko eingestufte Alternativen für die Union genehmigt worden.

Einige Mitgliedstaaten hätten Produkten, die Wirkstoffe biologischen Ursprungs mit geringem Risiko enthalten, die Zulassung verweigert, „da diese Produkte im Vergleich mit chemisch-synthetischen Pestiziden vermeintlich weniger wirksam sind“, ohne dass dabei „den Vorteilen der Ressourceneffizienz in der ökologischen/biologischen Landwirtschaft und den landwirtschaftlichen, gesundheitsbezogenen und ökologischen Kosten bestimmter anderer Pflanzenschutzmittel Rechnung getragen worden wäre“, zitiert das Portal den Entschließungsantrag.

Bis Ende 2018 soll die EU-Kommission nun einen Legislativ-Vorschlag vorlegen, mit dem ein Schnellverfahren für die Bewertung, Zulassung und Registrierung von Pestiziden biologischen Ursprungs möglich wird. Zudem sollten die EU-Mitgliedstaaten Pflanzenschutzmittel mit geringem Risiko in ihre nationalen Aktionspläne aufzunehmen. Auch Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, spricht sich laut euractiv.de für eine erleichterte Zulassung aus.


Stichworte:

Europa

Landwirtschaft


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