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Zukunftspreis für Öko-Jugendlandwirte vergeben

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Anton Wimmer, Gewinner des Zukunftspreises für Öko-Junglandwirte 2017  © Stiftung Ökologie und Landbau
Anton Wimmer, Gewinner des Zukunftspreises für Öko-Junglandwirte 2017 © Stiftung Ökologie und Landbau

Anton Wimmer aus dem Landkreis Mühldorf in Oberbayern hat für sein Projekt „Aufzucht der Bullenkälber aus der Milchviehhaltung“ den Zukunftspreis für Öko-Junglandwirte erhalten.

Das Öko-Junglandwirte-Netzwerk vergibt den Preis an  besonders zukunftsweisende, innovative oder herausragende Tätigkeiten, Projekte oder Initiativen in der Öko-Landwirtschaft. Wimmer bewirtschaftet einen 13 Hektar großen Demeter-Hof mit 18 Milchkühen, den er 2016 von seinen Eltern übernommen hat. Seine Herzensangelegenheit ist eine Alternative zum Bullen-Abverkauf: „Der übliche Weg, die ‚überschüssigen‘ männlichen Kälber einfach auf dem konventionellen Markt wegzurationalisieren, gefiel mir nicht.“

Nun kooperiert Wimmer mit einem benachbarten Demeter-Ackerbau-Betrieb, der die Ochsenkälber im Alter von sechs bis sieben Monaten kauft, zu Ochsen mästet und an die Herrmannsdorfer Landwerkstätten vermarktet. Wimmer ist überzeugt von seinem Weg: „Ich will als Pionier vorausgehen, mich bemühen und mich für Lösungen einsetzen, auch wenn manche Berufskollegen noch den Kopf schütteln und meine Ideen für nicht umsetzbar halten.“


Stichworte:

Landwirtschaft


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