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Weltwassertag: "Öko-Landbau schützt Trinkwasser"

von Redaktion (Kommentare: 0)


Anlässlich des heutigen Weltwassertages hebt der BÖLW die Bedeutung der Bio-Landwirtschaft zum Schutz der Ressource hervor. „Bio-Bauern schützen unser Trinkwasser und retten unsere Meere“, sagt der Verbandsvorsitzende Felix Prinz zu Löwenstein. „Ökolandbau verhindert Überdüngung, weil die Zahl der Tiere pro Fläche streng begrenzt ist. So stellen Bio-Bauern sicher, dass nicht mehr Nährstoffe mit dem Dünger ausgebracht werden, als die Pflanzen aufnehmen.“

Laut Weltwasserbericht der UNESCO haben rund 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser. Größter Verbraucher ist die Landwirtschaft, sie beansprucht etwa 70 Prozent des gesamten Wasserbedarfs. Dabei wird nicht einmal ein Fünftel der landwirtschaftlichen Flächen bewässert. Für die Bewässerung wird meist Grundwasser gebraucht, das zwar auf natürlichem Weg relativ schnell kompensiert werden kann. Eine übermäßige Nutzung hat aber eine Absenkung des Grundwasserspiegels zur Folge.

Außerdem trägt der Einsatz von Nitrat-Düngern zur Verunreinigung von Grundwasser bei. Die stärkste Auswirkung auf den Wasserverbrauch habe aber das geänderte Konsumverhalten. Für die Herstellung von einem Kilogramm Reis werden 2.500 Liter Wasser benötigt, für ein Kilogramm Rindfleisch 15.000 Liter, heißt es in dem Bericht. Laut UNESCO kann nur mit einer Sektor übergreifenden internationalen Zusammenarbeit eine sinnvolle Wasserbewirtschaftung erreicht werden.

Im Öko-Landbau sind chemisch-synthetische Pestizide tabu. Löwenstein betont, dass bundesweit Wasserwerke mit Bio-Bauern kooperieren. „Denn die Wasserwerke investieren lieber in eine grundwasserschonende Landwirtschaft anstatt viel Geld für Wasseraufbereitung auszugeben.“ Die Bundesregierung müsse dringend den Ökolandbau stärken, um den Gewässerschutz in der Landwirtschaft zu verbessern.


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