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Urkornhof Kammerleithner ist pleite

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Vor der Insolvenz: Kurt Kammerleithner in der Produktionshalle seines Urkornhofs. Lange werden die Bänder vorraussichtlich nicht mehr laufen. © Urkornhof Kammerleithner GmbH
Vor der Insolvenz: Kurt Kammerleithner in der Produktionshalle seines Urkornhofs. Lange werden die Bänder vorraussichtlich nicht mehr laufen. © Urkornhof Kammerleithner GmbH

Die oberösterreichische Urkornhof Kammerleithner GmbH hat am 5. Mai beim Landgericht Wels Insolvenz angemeldet. Der 2008 gegründete Unternehmen ist im deutschen Biofachhandel vor allem durch seine Braunhirse bekannt. Es solle fortgeführt werden, vorerst fehle aber das Geld für den Sanierungsplan, schreibt Die Presse.

Im Konkursantrag heißt es, Hauptursache der Zahlungsunfähigkeit sei die zu große Dimension des neu errichteten Geschäftsgebäudes gewesen. Auch habe eine Schadstoffbelastung Ende 2014 bei der Braunhirse zu einem massiven Umsatzeinbruch und erhöhten Kosten für das dann benötigte Reinigungsverfahren geführt. Deutsche Behörden hatten damals in der Hirse Tropanalkaloide gefunden. Des weiteren seien hohe Material- und Lohnkosten für die Verbindlichkeiten von rund sechs Millionen Euro verantwortlich. Diesen sollen nach medienberichten 300.000 Euro an Aktiva gegenüberstehen.


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