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Umstellung auf Bio: NABU fördert weitere 18 Bauern

von Redaktion (Kommentare: 0)


Im Rahmen seines Projekts „Gemeinsam Boden gut machen“ unterstützt der NABU weitere 18 Landwirte beim Umstieg auf Bio. 13 von ihnen wurden auf der BioFach bereits mit einem Förderpreis bedacht. Fünf weitere Betriebe erhalten den Preis im Juni auf dem Umweltfestival Berlin.

Insgesamt würden damit rund 2.000 Hektar auf Bio umgesattelt, 430.000 Euro beträgt dem NABU zufolge die Fördersumme. Finanziell ermöglicht wird das Projekt durch die „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ (ABBI) und weitere Unternehmen wie Lebensbaum, Minderleinsmühle, Reformkontor sowie die Stiftung Elbtalaue.

„Der hohe Einsatz von Pestiziden und organischen Düngemitteln bedroht unsere intakte Natur. Wir haben in 2016 allein in Nordrhein-Westfalen einen Rückgang der Insekten um 80 Prozent von 1990 zu 2015 verzeichnen können“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.“ Die biologische Bewirtschaftung sehen wir daher als Chance zum Schutz der Natur in Deutschland.“

85 Bewerbungen unterschiedlichster landwirtschaftlicher Sparten seien eingegangen, so der NABU. Zwei unabhängige Gremien beurteilten die Betriebe nach ihrem Beitrag für die umweltverträgliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel. Die ausgezeichneten Betriebe stammen aus sechs Bundesländern und haben sich im vergangenen halben Jahr einem Anbauverband angeschlossen.

Mit dem Projekt konnte der NABU laut eigenen Angaben bereits eine Fläche von insgesamt über 7.600 Fußballfeldern (5.476 Hektar) auf Bio-Landbau umstellen.

Die nächste Bewerbungsrunde läuft vom 1. März bis 30. Juni. Bewerben kann man sich hier.


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