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Test: Nur bestimmte Dinkelsorten zum Backen geeignet

von Redaktion (Kommentare: 1)


Symbolbild © Pixaybay/cat6719 CC0
Symbolbild © Pixaybay/cat6719 CC0

Hoher Ertrag, Standfestigkeit und Resistenz gegen Krankheiten - bisher wurden Dinkelsorten vor ihrer Zulassung nur auf Kriterien für Anbau und Züchtung getestet. Forscher der Universität Hohenheim in Stuttgart haben jetzt auch die Backqualität des Korns untersucht. Bei Versuchen mit 160 Dinkelsorten stellten sie nach Angabe der Universität höchst unterschiedliche Ergebnisse fest. „Von sehr schlechten bis sehr guten Backeigenschaften war alles dabei – und zwar bei alten Traditionssorten ebenso wie bei modernen Züchtungen“, fasst Dr. Friedrich Longin zusammen, der an der Studie beteiligt war. Er plädiert dafür, dass künftig positive Backeigenschaften mit positiven Anbaueigenschaften kombiniert werden.


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Landwirtschaft


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Kommentar von Karl-Josef Müller |

Für Dinkel gilt das gleiche wie für Weizen hinsichtlich der Verarbeitungseigenschaften in Abhängigkeit von Standort und Anbauintensität. Eine Sorte mit einem allzu weichen Teig von einem begünstigten Standort oder gar mit hoher Stickstoffdüngung am einen Standort, liefert unter mageren Bedinungen die besseren Verarbeitungseigenschaften. Und eine Sorte, bei welcher der Teig auf einem mageren Standort allzu fest und kurz wird, entwickelt unter intensiven Anbaubedingungen die besseren Qualitäten. Eine Sortenbewertung ohne Beziehung zum Standort hilft da - gerade unter den sehr verschiedenen Öko-Anbaubedingungen über Deutschland hinweg - eigentlich nicht wirklich weiter.



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