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Schnell noch unterschreiben: Endspurt für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

von Redaktion (Kommentare: 1)


Bereits mehr als 820.000 Menschen unterstützen mit ihrer Unterschrift die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat. Doch um tatsächlich politisches Gewicht zu erlangen und die EU-Kommission nachdrücklich zu einem Verbot des wahrscheinlich krebserregenden Pflanzengifts aufzufordern, reicht diese beeindruckende Zahl leider nicht aus: Bis Ende Juni müssen eine Million EU-Bürger unterzeichnen, sonst droht ein Scheitern der Initiative. Das wäre bedauerlich, denn Ende 2017 entscheidet die EU darüber, ob Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Initiatoren der EBI, knapp 40 europäische Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen, appellieren deshalb weiterhin an alle EU-Bürger, sich an der Initiative zu beteiligen. Die Teilnahme ist kinderleicht, zum Beispiel über die Website des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

EBI ist gesetzlich verpfichtend

Mit einer Europäischen Bürgerinitiative können Bürger die EU-Kommission auffordern, eine Änderung von europäischem Recht vorzunehmen. Eine EBI unterscheidet sich massiv von einer "normalen" Petition, weil dieses Instrument die EU-Kommission gesetzlich verpflichtet, die Forderungen der Bürger zu prüfen. Damit habe man eine größere Verhandlungsmacht, so der BUND.


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Kommentar von Roberta |

Eine sehr wichtige Unterschriftenaktion, um die stille aber stetige Vergiftung unserer Familien durch Glyphosat in Lebensmitteln zu stoppen.

Hier sind noch ein paar Fakten, warum Glyphosat von Monsanto, BAYER, BASF und Co aus unseren Lebensmitteln endlich verschwinden muss:
Denn allein diese knapp 100 Studien beweisen, dass Glyphosat Leber-, DNA-, Zell-, Darmbakterien, Nieren-, Hormone und das Autoimmunsystem schädigt, Parkinson fördert und krebserregend ist:

http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf


Auch die Mediziner des 119. Deutschen Ärztetag haben sich für ein Verbot ausgesprochen. Zitat: "Glyphosat (...) DNA- und chromosomale Defekte in menschlichen Zellen verursacht". Und „ Für gentoxische Effekte besteht nach derzeitiger wissenschaftlicher Meinung kein unschädlicher Schwellenwert.“, laut Pressemeldung:

http://www.presseportal.de/pm/9062/3337906

Auch die vom BfR angegebenen und angeblich harmlosen Glyphosatmengen von 0,3mg/kg Körpergewicht für Mütter, Kinder, Alte und Kranke sind wissenschaftlich falsch und grenzen an vorsätzlicher schwerer Körperverletzung. Denn schon 4ng/kg (400.000ng) über ein Jahr im Trinkwasser haben bei Ratten Leber- und Nierenschäden ausgelöst.

http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/179-toxikologin-diese-studie-duerfte-das-ende-von-glyphosat-besiegeln/view.html


Und wie 2015 untersucht wurde, haben bereits 75% der Deutschen mindestens 0,5ng/mg Glyphosat im Urin und vor allem Kleinkinder sogra das meiste mit bis zu 4,2ng/ml Glyphosat:


https://www.boell.de/de/2016/03/04/glyphosat-untersuchung-75-prozent-der-deutschen-deutlich-belastet


Und es ist noch schlimmer, denn eine 2017 veröffentlichte Studie mit über 80 schwangeren Frauen hat gezeigt, dass die Frauen sogar bis zu 94ng/ml Glyphosat im Blut der Nabelschnur hatten. D.h. ihr ungeborenes Baby war Glyphosat 9 Monate lang schutzlos ausgeliefert.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28422580/

Daher müssen wir Mütter, Väter und Verbraucher nun dafür sorgen, dass die Chemiekonzerne unsere Familien und Kinder nicht mehr vergiften auf Kosten der Milliardengewinne ihrer Aktionäre. Denn die Glyphosathersteller Monsanto, BASF, Bayer, Dow, Syngenta und Co verdienen jedes Jahr Milliarden Euro an den Pestiziden und nochmal die hunderte Milliarden jedes Jahr an den Medikamenten gegen die gesundheitlichen Folgen.


Daher muss Glyphosat endlich verboten werden. Danke.



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