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Rapunzel: FOODprint für eine gentechnikfreie Welt

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Der Naturkosthersteller Rapunzel hat mit einigen Kooperationspartnern die Initiative FOODprint ins Leben gerufen. Vorgestellt und getestet wird sie auf dem Eine Welt Festival von Rapunzel am 9. und 10. September. Mit den dort gemachten Erfahrungen soll die Initiative fortgeführt werden. Dabei könnten auch Events von Bioläden oder Aktionsbündnissen eingebunden werden.

Die Idee von FOODprint

Menschen, die für Saatgutvielfalt und eine gentechnikfreie Welt eintreten wollen, können dafür ein Zeichen setzen - mit ihrem Fußabdruck. „Das geht ganz einfach: Schuh runter, die Fußsohle in hautfreundliche Kindermalfarbe tauchen und damit auf eine der großen Stoffbahnen einen Fußabdruck hinterlassen!“ So beschreibt Rapunzel die für das Eine Welt Festival geplante Aktion. „Wer seine Fußsohle nicht in Farbe tauchen möchte, kann auch einfach mit Stiften die Füße umranden und sich so kreativ beteiligen.“ Gereinigt werden die Füße anschließend in einer von Bio-Seifenspezialist Dr. Bronners betriebenen Waschstation.

Die so bedruckten Stoffbahnen wollen Rapunzel-Gründer Joseph Wilhelm und Vertreter der an der Aktion Beteiligten, wie Bingenheimer Saatgut, IG Saatgut oder die Sativa Rheinau AG dem im Herbst neu gewählten Bundeslandwirtschaftsminister persönlich überreichen.

Ein wesentliches Element der Initiative ist ein Positionspapier. In ihm fordern alle FOODprint-Unterstützer, darunter auch Demeter, Naturland, Bioland und BÖLW die Politik dazu auf, aktiv zu werden. So sollen Genome-Editing-Methoden offiziell reguliert und deren Produkte eindeutig gekennzeichnet werden. Auch soll der Staat bäuerliche und ökologische Züchtung fördern, um die biologische Vielfalt zu erhalten.

Initiative soll langfristig bestehen

Rapunzel sieht im Start von FOODprint auf dem Eine-Welt-Festival auch einen Testlauf, wie sich das Fußabdrücke-Sammeln praktisch am besten umsetzen lässt. Das Unternehmen will die dort gemachten Erfahrungen auswerten. Das Ziel ist es, Bioläden und anderen Interessierten Hilfestellung zu geben, solche Aktionen auch selbst zu passenden Anlässen durchzuführen. „Wir wollen ja kein Strohfeuer entzünden, sondern eine Initiative starten, die weiterlebt.“


Stichworte:

Gentechnik

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