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Pfandsystem: Umwelthilfe zeichnet Recup aus

von Redaktion (Kommentare: 0)


Zum Start der Europäischen Woche der Abfallvermeidung hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) das Unternehmen Recup ausgezeichnet. Der Grund: Recup hat einwegweisendes Pfandsystem entwickelt, mit dem sich der Verpackungsmüll durch herkömmliche Coffee-to-go-Becher drastisch reduzieren lassen könnte. Dafür hat das Unternehmen im Mai bereits den Next Organic Startup Award in der Kategorie "Dienstleistungen" bekommen.

Lesen Sie hier, wie das Recup-System funktioniert.

Barbara Metz , stellv. Bundesgeschäftsführerin bei der DUH, nannte die Idee der Recup-Gründer Florian Pachaly und Fabian Eckert laut einer Pressemitteilung „clever und besonders verbraucherfreundlich“. Weiter erläuterte sie: „Wenn Verbraucher die Möglichkeit haben ihren Mehrwegbecher nach der Nutzung in anderen Cafés schnell wieder abzugeben, dann stärkt das die Akzeptanz von Mehrwegalternativen und macht sie massenmarkttauglich.“

Recup DUH AuszeichnungNeben dem flächendeckenden Angebot von Mehrwegbechern hält Metz es für notwendig, dass Verbraucher 20 Cent extra für jeden Einwegbecher zahlen. Damit könne die Nutzung umweltschonender Mehrwegbecher durch finanzielle Anreize zusätzlich gestärkt werden.

Deutschlandweit gibt es aktuell 450 Kaffeeanbieter, die Coffee-to-go in Recup-Bechern verkaufen. Und zwar in diesen Städten:

München
Berlin
Köln
Oldenburg
Ludwigsburg
Wasserburg
Rosenheim

Bild: Barbara Metz, stellvertretende  Bundesgeschäftsführerin der DUH, und Florian Pachaly, einer der Gründer und Geschäftsführer von Recup, bei der Übergabe der AUszeichung in einer Coffee Fellows-Filiale. 

"Wir bedanken uns für die Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe als Best Practice Beispiel für ein Mehrweg-Pfandsystem. Das ist für uns eine große Anerkennung und bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Leonie Aust, bei Recup zuständig für Marketing.

Bilder: Recup


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