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Ökotest: Discounter als Schwerpunkt

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Lupe
Symbolbild © Pixabay/OpenClipart-Vector

Ökotest hat diese Ausgabe den Discountern gewidmet und auch deren Nachhaltigkeitsengagement kritisch beleuchtet. Fazit: Da ist oft noch viel Luft nach oben.

Getestet wurden nur konventionelle Lebensmittel. Neben diversen Pestizidspuren fielen vor allem Blätterteig und Pestos wegen „stark erhöhter“ und „sehr stark erhöhter“ Gehalte an gesättigten Kohenlenwasserstoffen (MOSH) auf. In einigen Spinaten fand das Labor „erhöhte“ Mengen an Cadmium.

Discounter und Nachhaltigkeit: Alles öko oder was?

Der Text beschreibt die Nachhaltigkeitsanstrengungen der Discounterketten: Bio, Tierschutz, Fairer Handel, Lebensmittelverschwendung sowie Klima- und Umweltschutz. Laut Ökotest reagieren die Discounter damit auf die Nachfrage der zahlungskräftigeren Kundschaft: „Wer sich nicht für Nachhaltigkeitsthemen interessiert, steht heute beim Kampf um Kunden schlecht da“, schreibt das Magazin. Es lässt die Anstrengungen von Greenpeace, Transfair, Oxfam und anderen Organisationen bewerten. Der Bio-Dachverband Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und die Assoziation ökologischer Lebensmitttelhersteller (AöL) kommentieren das Bioengagement. Das Fazit von Ökotest: Auch wenn es sich in vielen Fällen um Schadensbegrenzung und Reaktionen auf Druck von außen handeln dürfte: Es bewegt sich etwas – und die Discounter könnten mit ihrer Marktmacht noch viel mehr bewegen.

Sonnenschutzmittel
4 zertifizierte Naturkosmetika, 22 konventionelle Produkte

Die Note „sehr gut“ gab es für Eco Cosmetics Sonnenlotion LSF 20, Lavera Sun Sensitive Sonnencreme LSF 30, Weleda Edelweiß Sonnenmilch LSF 30 und zwei weitere Produkte. Die meisten konventionellen Sonnenschutzmittel schnitten mit „gut“ ab, da Ökotest den Einsatz der wegen hormoneller Wirkungen bedenklichen UV-Filter Octocrylen und Homosalat nur um eine Stufe abwertete. Lediglich für das noch kritischer bewertete Ethylhexyl Methoxycinnamat gab es zwei Noten schlechter. Neun der 22 konventionellen Produkte setzen neben chemisch-synthetischen UV-Filtern auch Titandioxid ein, immer in Nanoform. Von den Naturkosmetika verwendet nur Alverde die Nano-Pigmente. Im Text geht das Magazin auf die aktuell diskutierte Einstufung von Titandioxid als „kann vermutlich Krebs erzeugen“ ein. Dieses Risiko besteht zwar nur, wenn staubförmige Titandioxidpartikel eingeatmet werden. Doch dürfte eine soche Einstufung sich auf alle Produkte mit dem weißen Farbstoff negativ auswirken.

Einzeltest

Den Sanchon Aufstrich Sonnentomate gibt es jetzt mit Deckel ohne PVC-haltige Dichtung. „Sehr gut“ meint Ökotest.

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Forschung und Studien

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