Anzeige

Öko-Tierhaltung: Tierschutzbund fordert schärfere Regeln

von Redaktion (Kommentare: 0)


Dem Tierschutzbund reichen die derzeitigen Vorgaben bei der Bio-Tierhaltung nicht aus. In einem Gespräch mit der taz fordert Verbandspräsident Thomas Schröder Grenzwerte für Indikatoren, die Rückschlüsse auf das Wohlbefinden der Tiere zulassen. Dazu zählte er unter anderem das Auftreten von Verletzungen, das Gangbild oder der Anteil an Lahmheiten.

Der Chef der größten deutschen Tierschutzorganisation lobt zwar, dass die Biovorgaben den Tieren mehr Platz im Stall ließen als jene der konventionellen Tierhaltung. Doch genüge das nicht, weil nicht erfasst werde, „ob es den Tieren in dieser Haltung dann auch tatsächlich gut geht“. Die EU-Ökoverordnung, die derzeit überarbeitet wird, solle deshalb zu „Grenzwerten für Mast-, Milch- beziehungsweise Legeleistung der Tiere“ verpflichten, „da eine züchterisch stark erhöhte Leistung gesundheitliche Probleme nach sich zieht“, zitiert die taz Schröder weiter.

Laut dem Präsidenten mangele es zudem an Vorgaben, die es den Tieren ermöglichten, natürliche Verhaltensweisen nachzugehen. Auch die aktuellen Regeln zur Anbindehaltung, Schlachtung und Transport sieht der Verband dem taz-Bericht zufolge kritisch.     


Stichworte:

Politik

Verbände/Institutionen


zur Startseite/alle Meldungen

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!




Newsletter bestellen

Anzeige

Anzeige