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Öko-Feldtage: Premiere war ein voller Erfolg

von Redaktion (Kommentare: 0)


Zu den ersten bundesweiten Öko-Feldtagen am 21. und 22. Juni kamen mehr als 8.000 Besucher zur Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Bereits in ihrer Eröffnungsrede freute sich die Hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz über die große Zahl der Aussteller (280) und die vielen Besucher. Dies mache deutlich, dass die Veranstalter die richtige Idee mit dem richtigen Konzept zur richtigen Zeit hatten. Der Ökolandbau müsse an den Entwicklungen in Wissenschaft und Technik teilhaben. Dabei helfe das neue Format der Öko-Feldtage. „Hier können sich die vielfältigen Strukturen, Akteure und Aktivitäten im ökologischen Landbau in Deutschland bündeln und miteinander vernetzen“, so die Ministerin.

Highlights: Technik, Demonstrationsparzellen, Sonderschauen

Die über 8.000 Besucher, darunter auch zahlreiche Studierende und Auszubildende, konnten modernste Maschinen live erleben (z.B. Schneckenroboter, GPS-geführte Maschinen) und sich auf den Demonstrationsparzellen und in Sonderschauen über Anbau, Pflege, Kompost oder Saatgut informieren. BÖLW- Vorstandsvorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein resümierte: „Biobauern und solche, die es noch werden wollen, haben hier eine Fülle von Ideen für ihre tägliche Arbeit bekommen. Der Erfolg der Öko-Feldtage strahlt so in die Politik und den konventionellen Landbau aus.“

Carsten Veller, Mitorganisator vom FiBL Deutschland bezeichnete die Öko-Feldtage nicht nur als neue Plattform, auf der konzentriertes Wissen zwischen Praxis und Forschung geteilt und die Leistungen des Ökolandbaus gewürdigt werden, sondern gleichzeitig als Veranstaltung, die den Blick nach vorne richtete, um „die Herausforderungen wie Klimawandel, Öko-Züchtungen und Tierwohl anzupacken.“

Die Domäne Frankenhausen war nach Ansicht der Veranstalter der ideale Ort. Hier werde schon lange der Austausch zwischen Praxis und Forschung praktiziert. Der Betrieb ist ein Lehr-, Forschungs- und Transferzentrum für ökologischen Landbau und nachhaltige Regionalentwicklung, aber auch Wirtschaftsbetrieb.

Wo die nächsten Öko-Feldtage 2019 stattfinden werden, steht noch nicht fest. Sie sollen im Wechsel mit den DLG-Feldtagen im Zweijahresrhythmus veranstaltet werden.


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