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Niedersachsen: Biobauern dürfen konventionelles Futter zukaufen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Kuh wird mit Heu gefüttert
Bio-Raufutter wie Heu ist knapp in Niedersachsen. © Fotolia/LIGHTFIELD STUDIOS

Als Reaktion auf die Futterknappheit infolge der Dürre dürfen Biobetriebe in Niedersachsen Raufutter zuzukaufen, das aus konventioneller Erzeugung stammt. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde am Mittwoch vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) erlassen.

Biobauern müssen Knappheit von Ökofutter nachweisen

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast lässt mitteilen: „Auch Ökofutter ist knapp. Aufgrund der außergewöhnlichen Witterung müssen wir den Tierhaltern unter die Arme greifen." Die Ausnahmegenehmigung regelt Zukäufe bis zum 30. Januar 2019. Das Raufutter darf bis zum 30. Mai 2019 auf den Biohöfen eingesetzt werden. Allerdings müssen die Landwirte nachweisen, dass ökologisch erzeugtes Raufuttermittel nicht oder nur in beschränktem Umfang verfügbar war. Es ist die erste Nothilfe-Maßnahme für Öko-Futter seit der Einrichtung des LAVES im Jahr 2001.

Lesen Sie auch: Auch Biobauern leiden unter der Dürre


Stichworte:

Landwirtschaft


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