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Naturland: Bewässerung in den Richtlinien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Naturland hat in seinen Erzeuger-Richtlinien Standards für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser zur Bewässerung verankert. Besondere Anforderungen stellt die Richtlinie an Betriebe, die in Trockengebieten bewässern.

Für Regionen mit Wasserknappheit – definiert unter anderem nach Kriterien der Umweltorganisation WWF – fordern die Naturland-Richtlinien (in Punkt B I 7) von den Betrieben, dass sie die Legalität von Brunnen und Wasserquellen nachweisen. Sie müssen effiziente Bewässerungssysteme einsetzen, deren Wartung nachweisen und den Verbrauch messen. Zusätzlich müssen die Betriebe Regenwasser sammeln und nutzen sowie vor der ersten Zertifizierung einen Wassermanagementplan erstellen. Zusätzlich kann Naturland „für bestimmte Regionen, insbesondere mit entsprechender Betriebsdichte bzw. Betrieben entsprechender Größe unter Hinzuziehung regionaler Experten spezifische Bewirtschaftungsauflagen erlassen“. Dabei sollen mit Hilfe der Experten „die spezifischen Probleme und Herausforderungen eines Wassereinzugsgebietes“ über die einzelbetriebliche Ebene hinaus berücksichtigt werden.

Im Kritischen Agrarbericht 2017 berichten Naturland-Geschäftsführer Stefan Reese und Alexander Koch von Naturland International über die Entstehung dieser Richtlinie. Auslöser war, dass Naturland seit einigen Jahren auch einige Gewächshausbetriebe im spanischen Almeria sowie in anderen Mittelmeerregionen zertifiziert. Dabei sei klar gewesen, dass sich „speziell in Almeria mit den Themen Wassernutzung und soziale Nachhaltigkeit noch zwei weitere Herausforderungen stellen, die nicht von heute auf morgen zu lösen sein würden, sondern den langen Atem kontinuierlicher Verbesserungsprozesse erfordern.“ Als Instrument dafür sei die Bewässerungsstandards entwickelt worden.


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