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Nachhaltigkeitspreis für Logistik: Aldi Süd auf Platz zwei

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) Deutschland und die BVL Österreich haben Aldi Süd mit dem zweiten Platz des Nachhaltigkeitspreises Logistik ausgezeichnet. Erster wurde das Corporrate Startup Pakadoo des Logistikdienstleisters LGI Logistics Group International GmbH, dritter der Automobilzulieferer Dräxlmaier.

„Aldi Süd zeigt, wie einer der größten Lebensmitteleinzelhändler den Nachhaltigkeitsgedanken insbesondere in der Logistik tagtäglich lebt. Durch intelligente Maßnahmen und großes Engagement wurden eindrucksvolle ökologische, ökonomische und soziale Effekte erzielt“, sagte nach Informationen der Aldi-Pressestelle Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL.

So sieht die nachhaltige Logistik von Aldi Süd aus

Anhand verschiedener Maßnahmen in der Beschaffungs-, der Intra- und der Distributionslogistik konnte Aldi Süd laut eigenen Angaben seine CO2-Emissionen deutlich einsparen. Den Hauptanteil machten dabei die Beschaffungslogistik durch die Einrichtung von Quellgebietslagern zur Warenbündelung und die Nutzung von Grünstrom für die Aldi Süd- Logistikzentren aus. Weitere Einsparungen seien beim Stromverbrauch durch die Umrüstung auf LED-Leuchten in den Logistikzentren sowie die Installation von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern möglich gemacht worden. Im Bereich der Transportlogistik konnte durch verschiedene Optimierungen, wie beispielsweise die Nutzung von vorausschauenden Tempomaten, der Dieselverbrauch im Fuhrpark verringert werden. Neue Technologien zur Verbesserung der Umweltleistung, beispielsweise alternative Transportkältemaschinen, Biomasseheizungen in Logistikzentren oder Wärmerückgewinnungsanlagen in den Kühlzentren würden in der Praxis immer wieder erforscht.

Aldi Süd erprobt darüber hinaus verschiedene alternative Antriebstechnologien: So ist laut Unternehmensangaben seit 2009 ist ein Erdgas-Lkw in der Regionalgesellschaft Mönchengladbach unterwegs. Ab Sommer 2018 sollen vier Erdgas-Lkw der neuesten Generation für den Transport der Produkte zwischen Logistikzentren und Filialen über fünf Jahre hinweg getestet werden. Sie kommen Aldi zufolge in Ballungsgebieten zum Einsatz, die eine häufige Überschreitung der Feinstaub-Grenzwerte verzeichnen. Darüber hinaus werde im Ruhrgebiet ein Elektro-Lkw für den Warentransport auf die Straße geschickt.

 

 


Stichworte:

Technik

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