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Müsli ist immer noch ein Renner – im LEH

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


„Getreideprodukte sind weiter im Kommen“ meldete die Agrarmarkt Informationsgesellschaft AMI in ihrer aktuellen Marktwoche Öko-Landwirtschaft. Sie hat für 2016 die Daten aus dem GfK-Haushaltspanel ausgewertet und dabei teilweise erstaunliche Mengen- und Umsatzsteigerungen festgestellt. So sind die Ausgaben für sonstige Backwaren und Cerealien um rund ein Viertel gestiegen. Halb so stark und damit immer noch überdurchschnittlich wuchsen die Umssätze bei Müsli, Mehl und Knäckebrot.

„Hierbei handelt es sich häufig um Neulistungen oder Sortimentserweiterungen in verschiedenen Geschäften. Insbesondere die Vollsortimenter aber auch die Drogeriemärkte haben zugelegt“, schreibt die AMI über die Zuwächse. Bei einigen Produktgruppen stiegen die verkauften Mengen deutlich stärker als die Umsätze. Das weist auf Preiseinstiegsprodukte und verstärkten Wettbewerb hin.

Auch bei Brot ging es 2016 bergauf, wenn auch nur um gut vier Prozent beim Umsatz. Bemerkenswert ist hier, dass Discounter und Vollsortimenter leichte Rückgänge verzeichneten, die sich vor allem auf abgepacktes SB-Brot beziehen dürften. Bäckerein, Bioläden und die Backshops in den Vorkassenzonen konnten dagegen zwischen fünf und sechs Prozent zulegen. In ihrer Analyse schriebt die AMI, dass Bio-Brot immer noch am meisten in den Bäckereien gekauft werde, gefolgt vom Naturkosthandel. „Der Anteil an Broten in der Bedienung steigt anders als am konventionellen Markt bei Bio-Broten seit Jahren.“


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Landwirtschaft


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