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Königin Máxima unterstützt True-Cost-Accounting-Bewegung

von Redaktion (Kommentare: 0)


Volkert Engelsman, Geschäftsführer von Eosta BV hat in Königin Máxima eine neue Verbündete der True-Cost-Accounting-Bewegung gefunden.

Einer Pressemitteilung von Eosta zufolge unterstütze Königin Máxima im Rahmen der niederländischen Bio-Fachmesse BioBeurs den Appell von Engelsmann: „Solange die Kosten der negativen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf das natürliche und soziale Umfeld nicht in den Preisen enthalten sind, bleiben der Lebensmittel- und Landwirtschaftssektor unnötigerweise finanziell gefährdet. Bodenerosion, Grundwasserverschmutzung, Klimawandel und Pestizidbelastung von Lebensmitteln gefährden unsere Existenz. Daher ist es endlich an der Zeit, die allgemeinen Definitionen von ‚Gewinn’ und ‚Profit‘ anzupassen. Wie kann von Landwirten erwartet werden, dass sie Umweltschutz betreiben, wenn ihre Betriebe rote Zahlen schreiben? Wir fordern ein ausgewogeneres ‚Spielfeld‘: Der Verursacher von Schäden muss für diese aufkommen! Und diejenigen, die keine Schäden verursachen, müssen Belohnungen erhalten. Die Nachhaltigkeitsdiskussion wurde bisher von ethischen Argumenten angetrieben, jetzt ist es an der Zeit, die finanziellen Aspekte zu fokussieren.“

Königin Maxima

Königin Máxima auf der Messe BioBeurs im Gespräch mit Bas Rüter, Direktor Nachhaltigkeit bei der niederländischen Rabobank und Vorsitzender der Plattform Nachhaltigkeit der Niederländischen Bankenvereinigung, und Volkert Engelsman, CEO Eosta BV, (rechts).  © Jan Peter Fiering

Eosta hat gemeinsam mit Wirtschaftsprüfern von EY (früher Ernst & Young), der Triodos Bank, Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) und World Health Organization (WHO), den Vereinten Nationen, der IFOAM und anderen ein Modell zur Berechnung der „wahren Kosten“ der Lebensmittelproduktion entwickelt. Laut Engelsmann sei dieses Berechnungsmodell auf alle unternehmerischen Aktivitäten anwendbar. Der Finanzsektor könne sich daher der Berücksichtigung von Sozial- und Umweltkosten in den Bilanzen nicht mehr entziehen.


Stichworte:

Niederlande

Handel


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