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Hessen: Umweltministerin Priska Hinz legt Umweltbericht vor

von Redaktion (Kommentare: 0)


Blühender Feldrain
Blühender Feldrain - die Ökolandbaufläche in Hessen ist gewachsen. Foto Dominik Menzler, Oekolandbau.de

Laut Beschluss des Hessischen Landtags wird den Abgeordneten vor Ende der Legislaturperiode ein umfassender Bericht über die Umweltpolitik der abgelaufenen Legislaturperiode vorgelegt.

„Der Schutz der Umwelt und biologischen Vielfalt, der Erhalt unserer Natur in all ihren Facetten – dient schlicht der Wahrung unserer Lebensgrundlagen. Ohne sauberes Wasser, gesunden Boden und gute Luft kann auch der Mensch nicht überleben. Aus der eigenen Verantwortung für künftige Generationen sind wir einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet“, betonte die Hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) anlässlich der Vorstellung des Umweltberichts für die laufende Wahlperiode in Wiesbaden.

Die Erfolge der Hessischen Landesregierung zeigen sich besonders deutlich beim Ökolandbau: Mehr als 2000 Betriebe produzieren auf über 102.000 Hektar Anbaufläche ökologische Produkte. Das entspricht einem Anteil von 13,5 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche in Hessen. „Damit nimmt Hessen bundesweit eine Spitzenfunktion ein“, stellt  Ministerin Priska Hinz fest. Seit Einführung des Ökoaktionsplans im Jahr 2014 ist die Zahl der Ökobetriebe von 1.690 auf 2.084, also um 394 Betriebe und die Fläche von 78.500 auf 102.500 Hektar, also um mehr als 30 Prozent angestiegen. Alleine im vergangenen Jahr haben 138 Betriebe auf Öko umgestellt.

Aus der Pressemeldung des Ministeriums geht auch hervor, dass beim Naturschutz ebenfalls Erfolge vorzuweisen sind: „Hessen investiert so viel in den Naturschutz, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wir haben die Mittel für den Naturschutz in dieser Legislaturperiode gegenüber der letzten von 43 auf 68 Millionen Euro erhöht“, erklärte die Ministerin. Um den Erfolg der zahlreichen Einzelmaßnahmen im Naturschutz zu unterstützen, setzt das Umweltministerium auf eine verbesserte Kooperation zwischen dem haupt- und ehrenamtlichen Naturschutz auf der einen und der Land- und Waldwirtschaft auf der anderen Seite.


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