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Gepa: Erstmals mehr als 70 Millionen Euro Umsatz

von Redaktion (Kommentare: 0)


Kaffee, Tee, Schokolade und Honig – für rund 114 Millionen Euro kauften Verbraucher 2016 Gepa-Produkte ein (Endverbraucherpreise). Dadurch steigerte der Importeur für fair gehandelte Waren seinen Umsatz um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr: Mit 74 Millionen Euro überschritt Gepa so zum ersten Mal die  70-Millionen-Euro-Grenze beim Großhandelsumsatz.

Die Entwicklung im Einzelnen:

 

Der Vertrieb „Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel“ erhöhte seinen Umsatz um 10 Prozent auf 28 Millionen Euro. Dazu beigetragen haben laut Gepa Neukunden und eine vergrößerte Fläche bei bereits bestehenden Kunden.

Der Außer-Haus-Service verbuchte ein Plus um 2,6 Prozent auf 7,9 Millionen Euro. Im 25. Jahr seines Bestehens beliefert dieser Vertriebsbereich ein breites Kundenspektrum: kleine Restaurants, Studentenwerke, große Konzerne oder kirchliche Einrichtungen. Gepa kündigt an, beim DFB-Pokalfinale am 27. Mai in Berlin wieder mit der  „café sí-Bar“ dabei zu sein.

Der Bereich „Ausland/Verarbeiter“ steigerte seinen Umsatz um 22,2 Prozent auf 15,6 Millionen Euro. Dazu beigetragen hat, wie Gepa mitteilt, vor allem der Verkauf von Rohwaren, zum Beispiel Rohkakao.

Der Onlineshop für Endkunden legte um 24 Prozent auf 1,1 Millionen Euro zu. Hier finden Kunden im Bereich Handwerk neue Kategorien. Zur Nutzerfreundlichkeit hat die mobile Optimierung beigetragen, informiert Gepa.

Die Lebensmittelsortimente legten - ohne Kaffee - 2016 weiter zu. Hier stieg der Umsatz um 8,7 Prozent auf 40,8 Millionen Euro. An der Spitze liegen Schokoladenprodukte mit einem Umsatzanstieg um 8,9 Prozent auf 16 Millionen Euro. Allen voran „Edelbitter 85 %“ mit einem Absatzplus von 9,9 Prozent. Zweistellige Zuwächse erzielte Gepa bei der Bittervariante „São Tomé 95%“ mit 44,5 Prozent. Die Sorte „Fleur de Sel“ brachte 37,5 Prozent mehr Absatz. Tee steigerte sich um rund 4 Prozent auf 4 Millionen Euro, wobei der Trend zu Kräutertees Gepa zufolge anhält. Unterstützt durch die Kampagne „Viva Brasil“ in Kooperation mit Misereor schaffte der Orangensaft „Merida“ 15,7 Prozent mehr Umsatz. Kaffee verzeichnete einen Zuwachs von 7,6 Prozent auf 31,7 Millionen Euro.

Handwerksprodukte gingen Gepa zufolge aufgrund einer neuen Strategie zurück, durch die das Sortiment gestrafft wurde. Hier sieht das Unternehmen auch den Grund für die Einbußen im Vertriebsbereich „Weltläden und Aktionsgruppen“. Dort ging der Umsatz um 3,7 Prozent auf 21 Millionen Euro zurück.


Stichworte:

Fairer Handel


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