Anzeige

Gentechnik: BNN ruft zu Briefaktion gegen Opt-Out-Vorschlag auf

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der aktuelle Entwurf für ein neues Gentechnikgesetz bietet keine Garantie für ein flächendeckendes Anbauverbot. Nachdem die erste Lesung im Bundestag stattgefunden, wird es am 16. Januar eine öffentliche Anhörung im Agrarausschuss des Bundestages geben. Die zweite Lesung im Bundestag folgt voraussichtlich im Februar. Der Agrarminister geht davon aus, dass das geänderte Gentechnikgesetz im Februar 2017 verabschiedet werden kann.

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren BNN möchte das gemeinsam mit Partnern verhindern und ruft jetzt zur Teilnahme an einer Briefaktion gegen den Opt-Out-Gesetzesvorschlag auf. Bis zum 15. Januar können Unternehmen und Privatpersonen zeigen, das sie mit dem löchrigen Gesetz nicht einverstanden sind.

Denn es bestehen extrem hohe Hürden für die tatsächliche Umsetzung eines Verbots: sechs Ressorts müssten einbezogen werden und es bestünde kein Initiativrecht der Bundesregierung. Der Bund würde sich nicht an der Recherche von Verbotsgründen beteiligen und schon ein Bundesland könnte ein opt out kippen. Eine Aufweichung der Nulltoleranz steht zu befürchten.

Der BNN hat deine Briefvorlage erstellt, mit der man seinen Widerwillen gegen das geplante Gesetz an seinen Bundestagsabgeordneten aus CDU/CSU und SPD schicken kann. Eine Übersicht der Bundestagsabgeordneten inkl. Adressen finden Sie hier.

Mehr dazu auf der Website des BNN.


Stichworte:

Gentechnik

Verbände/Institutionen


zur Startseite/alle Meldungen

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!




Newsletter bestellen

Anzeige

Anzeige