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BNN und Fruchthandelsverband fordern praxisgerechte EU-Öko-Verordnung

von Redaktion (Kommentare: 0)


Anlässlich der Fruit Logistica, auf der sich bis gestern die weltweit wichtigsten Entscheider im Handel mit frischem Obst und Gemüse trafen, fordern der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) und der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV) eine praxisgerechte EU-Öko-Verordnung.

Das Regelwerk solle das Verbrauchervertrauen schützen und die positive Entwicklung des Bio-Markts unterstützen, schreiben die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung.

Nach fast drei Jahren Verhandlungen auf europäischen und nationalstaatlichen Ebenen stecke die Revision in einer Sackgasse. Für den Handel mit Bio-Produkten seien besonders zwei Punkte von zentraler Bedeutung: die Importregeln und der Umgang mit Nachweisen von künstlichen Pflanzenschutzmitteln in Bio-Produkten. Europäische Verbraucher wünschten sich auch tropische Produkte in Bio-Qualität und deren Verfügbarkeit. Deshalb brauche der Handel, so die beiden Verbände, funktionierende Verfahren für die Einfuhren aus allen Drittländern. Pestizide und andere Stoffe ließen sich durch die allgemeine Umweltkontamination auch in Bio-Produkten nicht vollständig vermeiden.

Der deutsche Fruchthandel begrüßt auch die geplante Aufnahme der Bio-Import-Zertifikate in das elektronische EU-TRACES-System, so DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger. Zudem müsse EU-weit eine harmonisierte und funktionierende Kontrolle der Bio-Importe gewährleistet werden.

Der Handel mit Bio-Produkten dürfe nicht durch unrealistische und überzogene Auflagen an die Unternehmen behindert werden, mahnt BNN-Geschäftsführerin Elke Röder und fordert, dass die Fälle von Pestizidnachweisen, die tatsächlich auf einen Verstoß gegen die Bio-Regelungen hinwiesen, konsequent verfolgt werden müssen.


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