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Fairtrade Awards: Aldi unter den Gewinnern

von Redaktion (Kommentare: 2)


Der gemeinnützige Verein TransFair hat Akteure aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit der Verleihung der Fairtrade Awards 2018 gewürdigt. Maßgeblich für die Auszeichnung sind langfristiges und glaubwürdiges Engagement sowie Innovation und Zukunftsvision für den fairen Handel.

Anke Engelke moderierte die Gala in Berlin: „Ich bin zwar keine Spezialistin, nur engagierte Verbraucherin, doch verantwortungsbewusstes Einkaufen und Handeln ist wie wählen gehen: Wir entscheiden aktiv, wie es weitergeht mit diesem Planeten“, so die Entertainerin. Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller sagte: „Die Idee des fairen Handels ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – das haben wir auch den vielen Ehrenamtlichen in Weltläden, in Kommunen und Schulen mit ihrem unermüdlichen Einsatz zu verdanken.“

Fairtrade Awards 2018 – Das sind die Gewinner:

Handel

  1. Aldi Nord & Aldi Süd
    Der Discounter macht eine Vielzahl fair gehandelter Waren für jeden zugänglich. Mit eigens kreierten Fairtrade-Handels-Eigenmarken, bietet das Unternehmen Infos für Mitarbeiter und Kunden und unterstützt Projekte in den Anbauländern.
  2. Kaffee-Kooperative.de
    Von der Bohne bis zur Verpackung liegt der gesamte Prozess in Kigali (Ruanda) und in den Händen der Kaffeebauern.
  3. Gastronomie der Deutschen Bahn
    In den Bordbistros der ICs und ICEs trinken Fahrgäste fairen Kaffee, Kakao und Tee.

Hersteller

  1. Ferrero
    Der Süßwarenhersteller setzt seit 2014 auf fairen Kakao und baut die Zusammenarbeit kontinuierlich aus, seit 2016 auch für Zucker.
  2. Brands Fashion
    Das Textilunternehmen leistet Pionierarbeit für mehr Fairness im Baumwollanbau und der Textillieferkette.
  3. Faire Kohle
    Projekt der konfessionellen Jugendverbände, die mit nachhaltiger Grillkohle aus Kokosnuss-Schalen Perspektiven für Kleinbauern auf den Philippinen schaffen.

Alle Gewinner

Jury

  • Ute Holtmann, EHI Retail Institute e.V.
  • Felix Finkbeiner, Gründer von Plant-for-the-Planet
  • Kai Falk, Handelsverband Deutschland
  • Gunther Beger, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Andreas Chwallek, Deutscher Fachverlag GmbH
  • Dieter Overath, TransFair e.V.
  • Ulrike Schell, Verbraucherzentrale NRW
  • Heike Spielmans, VENRO e.V.

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Kommentar von Erich Gahr |

Wie kann Aldi unter den Gewinnern sein, wenn er die heimischen Bauern mit solchen Milchpreisen abspeist?
War die Jury wohl gekauft?

Kommentar von Salzmann Georg |

Wenn man die Kriterien für ein fair trade Produkt genauer ansieht, stelle ich
fest das hier wenig bis gar kein wikklicher Fairer Handel und Einkommensmoglichkeiten für Kleinbauern übrig bleibt.
Z.B: muss nur ein geringer Teil eines Fair trade Produkts aus
Faire Trade Handel stammen.
Eigenmarken z.B. von aldi , helfen dem Aldikonzern aber nicht den
Faire Trade produzierenden Betrieben ,denn diese können einfach durch
den nächst billigeren Anbieter ersetzt werden, was Ihnen also KEINE
LÄNGERFRISTIGE Einkommenssicherheit bietet.

Faire trade sollte selbst seinen Unternehmenkodex überdenken!



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