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EU verbannt Bisphenol A aus Kassenzetteln

von Redaktion (Kommentare: 1)


Die EU-Kommission will Thermopapiere wie etwa Kassenzettel, die Bisphenol A enthalten, verbieten. Eine entsprechende Ergänzung der EU-Chemikalienverordnung REACH haben die Mitgliedsstaaten im zuständigen Regelungsausschuss abgesegnet. Umgesetzt werden soll das Verbot des hormonell wirksamen Stoffes allerdings erst bis 2019, berichtete der Nachrichtendienst Chemical Watch.

Die Regelung sieht vor, dass Thermopapiere künftig maximal 0,02 Gewichtsprozent BPA enthalten dürfen. Bisher wird die Chemikalie als Farbentwickler in Größenordnungen von einem Prozent eingesetzt. Nicht geregelt wird der Einsatz des oft als Ersatz verwendeten Bisphenol S (BPS), das ebenfalls hormonell wirksam ist und als ähnlich gefährlich gilt. Die Präambel des Textes weist jedoch auf diese Gefahr hin. Die EU-Kommission hat die Europäische Chemikalien-Agentur ECHA beauftragt, den Einsatz von BPS in Thermopapieren im Auge zu behalten.

Noch ist BPA jedoch in zahlreichen Thermopapieren enthalten, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Ende Mai meldete. Er hatte Kassenbons von Tankstellen, großen Drogerie- bzw. Handelsunternehmen, Kinoeintrittskarten und Kofferetiketten testen lassen und fand in 14 von 19 untersuchten Proben BPA oder BPS.


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