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EU-Bio-Recht: Importe werden digitalisiert

von Redaktion (Kommentare: 1)


Seit 19. April gilt für Bio-Importe in die EU ein neues elektronisches Bescheinigungssystem. Es soll Betrug erschweren, die Rückverfolgbarkeit verbessern, den Verwaltungsaufwand für Unternehmen und Behörden verringern und umfassende statistische Daten zu Bio-Einfuhren liefern. Die EU übernehme damit eine globale Vorreiterrolle, lobte sich die Kommission.

In der Praxis bedeutet es, dass die bisher von den zuständigen Kontrollstellen bzw. -behörden erstellten papierenen Kontrollbescheinigungen für den Import binnen sechs Monaten auslaufen. Ab 19. Oktober 2017 dürfen für Bio-Einfuhren nur noch elektronische Bescheinigungen verwendet werden. Diese wurden so angepasst, dass sie sich in das bestehende Informationssystem TRACES (Trade Control & Expert System) integrieren lassen. Es dient der Verfolgbarkeit von Lebensmitteln innerhalb der EU.

„Das rund um die Uhr zugängliche TRACES-System erleichtert den Handel, da es den Geschäftspartnern und den zuständigen Behörden ermöglicht, sich unkompliziert über die Verbringung ihrer Sendungen zu informieren und die Verwaltungsverfahren zu beschleunigen. Zudem hat es sich als wertvolles Instrument für eine schnelle Reaktion auf Gesundheitsgefahren erwiesen“, schreibt die Kommission. Geregelt hat sie die Details in der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 2016/1842.


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Kommentar von Ursula Eichler |

Meinem Verständnis nach wird ab 19.10.2017 das elektronische System ZUSÄTZLICH zu der ORIGINALVERSION verpflichtend. Es bestehen weiterhin Originale, die dem Zoll vorgelegt werden müssen und wie bisher zu behandeln sind.
s.„Artikel 13 Kontrollbescheinigung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 2016/1842



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