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dm: Partnerschaft mit Demeter besiegelt

von Redaktion (Kommentare: 2)


Das neue biodynamische Demeter-Siegel für Handelsmarken.

Laut Angaben des Unternehmens dm wird die Eigenmarke dmBio künftig in enger Zusammenarbeit mit dem Bioverband Demeter e.V. weiterentwickelt. Im Zuge dessen werden die betroffenen Produkte fortan ein eigens für Handelsmarken entwickeltes Demeter-Siegel tragen.

Die Drogeriemarktkette dm setzt das neue Demeter-Siegel für Handelsmarken als erster Partner ein und baut damit seine Kompetenz im Bio-Bereich weiter aus. Ziel des Unternehmens ist es, das Kundenbewusstsein für bio-dynamischen Anbau sowie nachhaltiges Wirtschaften zu stärken. Darüber hinaus teilt dm mit, dass der Landbau nach biologisch-dynamischen Richtlinien durch den Einsatz einsprechend zertifizierter Produkte gemeinsam mit Demeter gefördert werden solle. „Wir ver­wen­den seit Anfang an für unsere dmBio Pro­dukte be­vor­zugt Ver­bands­ware. Das neue bio­dy­na­mische Demeter-Siegel ga­ran­tiert, dass unsere Pro­dukte den hohen An­sprüchen bio­logisch-dy­na­mischer Land­wirt­schaft ent­sprechen und macht dies nun auch für unsere Kun­den sicht­bar“, so Kerstin Erbe, dm-Geschäfts­führerin im Ressort Produkt­manage­ment.

Besonders im Bereich Babynahrung werden die Produkte der dmBio-Eigenmarke bevorzugt mit Rohstoffen aus biologisch-dynamischem Landbau hergestellt. Neben dem künftig verwendeten neuen Demeter-Siegel für Handelsmarken führt die Drogeriemarktkette auch weitere Marken mit dem gängigen Label des Demeter-Verbandes. Dazu gehören WYLD, Sommer und Holle.

 

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Kommentar von Grün-Licht |

Demeter kooperiert mit dem Massenphänomen "Bio".
Man könnte empört sein, daß Demeter seine Werte für die Handelsmarke einer Drogeriekette untergräbt und verkauft.
Aber letztendlich ist dies auch ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen und biodynamischen Anbauweise und Umwelt für alle.

Kommentar von Antje Schröder |

Was soll das? Damit werden kleine privat geführte Bioläden zerstört. Da steckt garantiert keine Nachhaltigkeit dahinter, sondern nur die Profitgier der riesigen Ketten und auch Dumpingpreise mit Knebelverträgen für die Bauern. Eine Entwicklung in die falsche Richtung. Wo wird produziert? In Deutschland, oder im entfernten China? Kann man nur mit dem Kopf schütteln. Schade Demeter e.V., habe eigentlich mehr Rückgrat von euch gehofft. Zum Schluss auch noch den Einsatz von Pestiziden erlauben, dann ist ganz vorbei



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