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Die Akte Glyphosat: Lesung und Gespräch

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Initiator der Europäischen Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat“, Helmut Burtscher-Schaden, liest am 17. Januar bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin (Schumannstraße 8) aus seinem Buch „Die Akte Glyphosat“. Im Anschluss spricht er mit Harald Ebner MdB, Pestizid- und Glyphosat-Experte der Grünen, über den gefährlichen Unkrautvernichter. Beginn ist um 19 Uhr.

Zulassungsbehörden und Hersteller bezeichnen Glyphosat als bestens untersucht und sicher. Dabei stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Wie konnten die Zulassungsbehörden jahrzehntelang auf Basis derselben Tierstudien „keine Hinweise“ auf eine krebserregende Wirkung erkennen, die laut den Krebsforschern der WHO ausreichende Beweise liefern?

Auf der Suche nach Antworten begibt sich Helmut Burtscher-Schaden in diesem investigativen und spannenden Buch auf eine Reise durch die US-amerikanischen Behörden-Archive der 1970er und 80er Jahre und analysiert die verfügbaren Dokumente aus dem gegenwärtigen Europäischen Zulassungsverfahren. Die Details, die er rund um die geheimen Studien der Hersteller ans Licht bringt, eröffnen erschreckende Einblicke in die Verstrickungen zwischen Industrie, privaten Prüfinstituten und Kontrollbehörden. Sie entlarven ein System, das die Hersteller dabei unterstützt, Gefahren und Risiken ihrer Produkte herunterzuspielen. Letztendlich bleibt die Frage: Wem lassen unsere Regierungen mehr Schutz angedeihen – Konzerninteressen oder unserer Gesundheit?

Als Agrarminister Christian Schmidt im November mit seinem nicht abgestimmten „Ja“ Glyphosat zu einer neuen Zulassung für weitere fünf Jahre verholfen hat, bekam er kaum Konsequenzen zu spüren. Was aber heißt dieses „Ja“ nun für die nächsten Schritte und wie realistisch ist Ministerin Hendricks Vorschlag, nun die Verwendung in Deutschland zu verbieten?

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