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Crowdbutching.com: Bio-Fleisch im Internet bestellen

von Redaktion (Kommentare: 2)


Symbolbild © Pixabay
Symbolbild © Pixabay

Von der Schnauze bis zum Schwanz vermarktet die Internetmetzgerei crowdbutching.com Kühe und Schweine von fränkischen Landwirtschaftsbetrieben. Gestartet ist das Unternehmen vor zwei Jahren mit dem Verkauf von Kühen aus konventioneller Aufzucht. Mittlerweile sind auch Bio-Tiere im Angebot.

Weil das Geschäft von crowdbutching.com auf der Webseite kaufnekuh.de so gut läuft, kam vor sechs Wochen auch kaufeinschwein.de dazu. In beiden Online-Shops können sich Verbraucher einzelne Teile eines Tieres aussuchen. Sind alle verkauft, wird es geschlachtet und das Fleisch gekühlt versendet.

Crowdbutching.com ist nicht der einzige Online-Shop für Fleisch, wirbt aber damit, dass seine Produkte bis zum Bauernhof rückverfolgbar seien. Außerdem werde von den Tieren alles vermarktet, nichts weggeworfen. Restfleisch verarbeiten Hersteller von Tierfutter, Häute gehen an Gerbereien, berichtet die Berliner Zeitung.


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Kommentar von Michael |

Wenn wirklich das gesamte Tier verwertet wird, ist das doch eine gute Idee. Es wird soviel weggeworfen, dann doch lieber so. Auf jeden Fall etwas, was man mal ausprobieren sollte.

Kommentar von Bruno Fischer |

Das erinnert mich an die gaaaanz frühen Tage der Bio Metzgerei. Nachdem mein Vater, Bruno Fischer sen. keine konventionellen Kälber mehr verarbeiten wollte (nachdem wir 2 x abgebrochene Injektionsnadeln in Kälbernacken gefunden hatten und alle Kälber aussahen wie Bodybuilder) begannen wir aus dem weiten Umland alle Kälber die Bio-Bauernhöfe abgeben wollten aufzukaufen. Die Kälber waren so knapp in Vergleich zur Nachfrage, das Kälber schon lange vor dem Schlachtzeitpunkt unter den Kunden verteilt waren. "Frau Schmitz bekommt dann von dem Kalb das in 6 Wochen von Butzweilerhof kommt eine Vorderhaxe und 3 Schnitzel."
Diese Verknappung verarbeitungs- und essens-würdigen Rohstoffs führte dann letztlich dazu das wir begannen unter "Bruno Fischer Naturkost" vegetarische Alternativen zu entwicklen.
Der Hinweis das nichts weggeworfen wird ist eine Werbung mit Selbstverständlichkeiten. Das ist bei der industriellen Schlachtung noch weit ausgefuchster als es bei handwerklicher Schlachtung möglich ist.



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