Anzeige

Bioland und FNAB stärken Kooperation

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bioland und der französische Bio-Anbauverband FNAB streben eine engere Zusammenarbeit an. Sowohl auf fachlich-praktischer als auch auf politischer Ebene wollen die Verbände den Biolandbau in Europa stärken, heißt es in einer Pressemitteilung anlässlich eines gemeinsamen Treffens vergangene Woche in Mainz.

Die Verbände kooperieren seit Mai 2016, um die die ökologische Ausrichtung der Landwirtschaft und den Ausbau der Biolandwirtschaft in Europa voranzubringen. Im September fand ein erster Praxisaustausch zu Geflügelzucht zwischen Bio-Landwirten beider Verbände statt. Beim Treffen in Mainz seien nun nicht nur gemeinsame Aktivitäten im Weinbau sowie in der Schaf- und Ziegenhaltung vereinbart worden, sondern auch in der Praxisforschung.

Laut Eigenangabe vertreten die Verbände mit mehr als 17.000 Mitgliedern etwa ein Drittel aller Bio-Bauern in Deutschland und Frankreich. Mit Blick auf die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 sagte FNAB-Präsidentin Stéphanie Pageot: „Wir Bio-Bauern machen vor, welche gesellschaftlichen Mehrwerte die Landwirtschaft vor Ort schafft. Eine zukunftsfähige GAP muss diese Mehrwerte honorieren anstatt das Geld mit der Gießkanne nach Flächengröße zu verteilen.“

Zur Revision der EU-Ökoverordnung erklärte Bioland-Präsident Jan Plagge: „Wir brauchen eine starke Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland. Unser gemeinsames Ziel ist der Stopp der Revision und die sinnvolle Weiterentwicklung des bestehenden und bewährten Bio-Rechts. Ein neues Bio-Recht muss die Entwicklung des Biolandbaus in Europa fördern anstatt sie zu behindern.“


Stichworte:

Europa

Frankreich

Verbände/Institutionen

Landwirtschaft


zur Startseite/alle Meldungen

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!




Newsletter bestellen

Anzeige

Anzeige