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Bio im Test: Saubere Nüsse

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Rechtzeitig vor der Weihnachtsplätzchen-Backsaison hat die Stiftung Warentest den Schadstoffgehalt von Nüssen analysiert. Bio lag dabei vorn. Thematisert hat die Stiftung auch die Arbeitsbedingungen bei der Haselnussernte in der Türkei – inklusive Kinderarbeit.

Nüsse

6 Bio-Nussprodukte, 19 konventionelle

Bei den gemahlenen Haselnüssen lagen die Nüsse von Denn’s mit „sehr gut (1,0)“ und Alnatura mit „gut (1,8)“ an der Spitze. Die meisten konventionellen Produkte schnitten „befriedigend“ ab. Gesucht hatte das Labor nach dem Schimmelpilzgift Aflatoxin, nach Mineralölbestandteilen (Mosh und Moa) sowie nach den damit verwandten Polyolefin-Oligomeren (POSH).

Auch bei den ganzen Haselnusskerenen erhielten Denn’s und Alnatura die Bestnote „sehr gut (1,0)". Hier waren auch die meisten konventionellen Nüsse ohne Befund.

Bei den Walnusskernen waren zwei Bio-Produkte aus dem LEH vertreten, die mit „sehr gut (1,0)“ und „gut (1,6)“ abschnitten. Auch hier waren bei den konventionellen Produkten Schadstoffe kein Problem.

Im Text thematisiert die Stiftung, dass die meisten Haselnüsse an der türkischen Schwarzmeerküste von Wanderarbeitern geerntet werden. Sie erhielten meist weniger als den gesetzlichen Mindestlohn, auch sei die Mitarbeit von Kindern weit verbreitet. Der Artikel geht nicht darauf ein, ob die Situation bei Bio-Haselnüssen anders ist. Erwähnt wird das Engagement großer Player wie Nestlé oder Rewe und dass die Nachhaltigkeitsinitiative UTZ „im Auftrag großer Handelsunternehmen“ inzwischen ein Zertifizierungsprogramm aufgebaut habe. Dennree (und andere) hätten mitgeteilt, dass sie einen Teil ihrer Nüsse mit UTZ-Zertifikat kaufen, es aber nicht ausloben, da das Angebot noch nicht groß genug sei.

 


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