Anzeige

Bienenhaltung: Hoffnung im Kampf gegen Varroa-Milbe

von Redaktion (Kommentare: 0)


Copyright: fotolia.com / ghostshiip
Copyright: fotolia.com / ghostshiip

Erstmals haben Forscher ein potentielles Medikament entdeckt, das Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand von der gefürchteten Varroa-Milbe befreien könnte.

Die Varroa-Milbe zählt weltweit zu den gefährlichsten Feinden der Bienen: Innerhalb von ein bis drei Jahren kann sie ein Bienenvolk komplett ausrotten. Bislang mussten Imker befallene Bienenstöcke mit aggressiven organischen Säuren oder chemisch hergestellten Milbenbekämpfungsmitteln behandeln, die Resistenzprobleme und Rückstände verursachen. Wissenschaftler der Universität Hohenheim in Stuttgart sind nun auf eine vielversprechenden Substanz gekommen, bei der es sich um leicht verfügbares Lithiumchlorid handelt. "Nach über 25 Jahren Forschung steht damit ein neuer Wirkstoff im weltweiten Kampf gegen die Varroa-Milbe zur Verfügung, der völlig anders wirkt als bisherige Mittel, da er bei der Fütterung verabreicht werden kann", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Universität Hohenheim. Darin ist auch von bereits gestarteten Gesprächen mit Unternehmen zu lesen, in denen es um Produktentwicklung und Zulassung des Medikaments gehe. Ihre ersten Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Scientific Report veröffentlicht.


Stichworte:

Forschung und Studien


zur Startseite/alle Meldungen

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!




Newsletter bestellen

Anzeige

Anzeige