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AöL verweist auf „wahre Kosten“

von Redaktion (Kommentare: 1)


Einen dringenden Appell hat die AöL (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller) an Ministerialdirektor Clemens Neumann aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gerichtet: Sie fordert das Ministerium auf, das Thema „wahre Kosten“ ins nächste politische Programm einzubringen. „Unsere Produkte sind nicht zu teuer, sondern andere Produkte sind zu billig“, erläutert AöL-Vorstand Josef Eder (Bio-Hofbäckerei Mauracher). Die Einpreisung der externalisierten Kosten sei für die Öko-Hersteller extrem wichtig: „Erst so können die Preise eine vernünftige Steuerungsfunktion übernehmen.“

Die Öko-Hersteller hatten Neumann und den Philosophen Prof. Dr. Gernot Böhme nach Fulda eingeladen. Böhme sagte, Essen solle als ein Vollzug mit der Natur verstanden werden, da wir selbst Natur und auch mit der Natur seien. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft habe man sich von der Kreislaufwirtschaft abgekehrt und der Boden wurde zum reinen Produktionsmittel. „Dadurch geht die Ethik des Essens verloren“, so Böhme. Die Folgen wären stetige Kontrolle und die Abkehr der rationalen Güterabwägung, so wie wir sie in der Lebensmittelwirtschaft erleben. Mit seinen Thesen untermauert Böhme die Verbandsposition zu „Qualität und Sicherheit“.


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Kommentar von Erich Gahr |

Das ist was ich seid Jahren schon sage.



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