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AöL: „Baden-Württemberg muss Öko-Rolle ausbauen“

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die AöL fordert die grün-schwarze Landesregierung auf, „die Rolle Baden-Württembergs als Stammland des Ökologischen Landbaus“ nicht zu verspielen. Die Politik müsse den positiven Öko-Trend erkennen und die Finanzausstattung entsprechend anpassen, heißt es in einer Pressemitteilung anlässlich der Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2018/2019 in Baden-Württemberg.

„Der Ökologische Landbau ist in vielerlei Hinsicht eine ‚Schlüsseltechnologie‘ für den Interessenausgleich zwischen Naturbewahrung, der wirtschaftlichen Erzeugung gesunder heimischer Lebensmittel und der Sicherung vitaler ländlicher Räume“, sagt Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer der AöL. Daher gehe der Ökologische Landbau auch Hand in Hand mit der von Grün-Schwarz vorangetriebenen Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Umweltpolitik.

Trotzdem erinnert die AöL an die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags. Das gelte es demnach umzusetzen:

  • die nötigen Mittel bereitzustellen, um die Verwendung von Öko-Erzeugnissen in den landeseigenen Kantinen voranzubringen,
  • im Zuge einer zeitgemäßen Werbekampagne für die Verwendung von Bio-Produkten in der Außer-Haus-Verpflegung zu sorgen,
  • die dringend notwendigen Nachbesserungen und personellen Aufstockungen beim Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau (KÖLBW)  in Emmendingen sicherzustellen,
  • die Einrichtung einer Professur zum Ökologischen Landbau an der Universität Hohenheim finanziell abzusichern und zeitnah in die Tat umzusetzen.

Den bald startenden Wettbewerb für die Einrichtung der vier ersten Bio-Musterregionen im Land betrachtet die AöL als sehr gutes Konzept, um die ökologische Land- und Ernährungswirtschaft in Baden-Württemberg zielgerichtet zu stärken und das Thema Bio innovativ in die Breite der Bevölkerung zu tragen.

Damit dieser Ansatz Wirkung erzielen kann, gelte es jedoch das in den Nebenabsprachen des Koalitionsvertrags hinterlegte Budget von jährlich zwei Millionen Euro zeitnah für den Ansatz der Bio-Musterregionen bereitzustellen. Darüber hinaus sieht die AöL die Notwendigkeit, zusätzliche Mittel für die Agrarumweltmaßnahmen Umstellung und Beibehaltung der ökologischen Bewirtschaftung zu sichern.

 


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