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Alnatura-Markenrechte: Götz Rehn und Götz Werner einigen sich

von Redaktion (Kommentare: 2)


Die gerichtliche Auseinandersetzung um die Markenrechte an Alnatura ist beendet. dm-Gründer Götz Werner und Tegut-Gründer Wolfgang Gutberlet haben ihre Klage gegen Alnatura-Inhaber Götz Rehn zurückgezogen.

In einem von Alnatura veröffentlichen Schreiben heißt es: „In gegenseitiger Achtung und Anerkennung der jeweils für den anderen erbrachten Leistung in der gemeinsam verbrachten Zeit wird somit der seit zwei Jahren anhängige Rechtsstreit um die Markenrechte beendet.“

Im Rahmen dieser Einigung würden die Kläger nun die Klage zurücknehmen. „Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass dies der vernünftigere und bessere Weg ist, um die Kräfte wieder nach vorne zu richten und diese für die vielfältigen Aufgaben und Chancen unserer Zeit zu nutzen“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Der Konflikt war entflammt, als dm 2015 eine eigene Bio-Marke eingeführt hatte und Produkte des langjährigen Partners Alnatura sukzessive aus dem Sortiment nahm. Seit Anfang 2016 standen sich die verschwägerten Firmengründer Rehn und Werne  im Kampf um die Markenrechte an Alnatura vor Gericht gegenüber. Auch Tegut-Gründer Gutberlet meldete Ansprüche an der Marke. Die Kläger hatten sich darauf berufen, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Marke geleistet hätten.

Unklar ist, ob es auch eine Einigung im zweiten Verfahren gibt, das dm gegen Rehn führt. Darin geht es um um  Vertriebskooperationen. Der Alnatura-Inhaber hatte den Prozess im Februar in erster Instanz vor dem Landgericht Darmstadt gewonnen. Daraufhin war dm in Berufung gegangen. Nach einem Termin vor dem Oberlandesgericht Frankfurt wird laut Lebensmittelzeitung derzeit gesucht.


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Kommentar von Immo Lünzer |

Ich freue mich ganz besonders,
da ich diese 'drei Kaufleute' seit vielen Jahren persönlich kenne und schätze: Wunderbar

Kommentar von Tina Otte-Marktleitung Terra Verde Biomarkt Bad Homburg |

Boah... es ist doch unfassbar...
diese schmutzige Angelegenheit zeigt doch ganz deutlich, dass es den Herren weniger um Inhalte, denn um Macht, Geld und Gier geht. Nun merken sie, dass sie damit nichts erreichen und versuchen durch ethisch korrekt klingende Statements das Ganze sauber zu waschen und weich zu spülen. Damit wird versucht davon abzulenken, welchen Schaden sie mit ihrer Massenvermarktungs- und Niedrigpreis-Politik der Bio-Bewegung zufügen. Die Mainstream Bio-Qualität wird immer schlechter und die ehrlichen noch traditionell und qualitativ hochwertig produzierenden Hersteller müssen dem enormen Preisdruck standhalten... Dazu fällt mir nur ein: Pfui Teufel Jungs!!!



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