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Initiative: Mehrwegbecher kommen bei Berlinern an

von Redaktion (Kommentare: 0)


In Berlin trägt eine Aktion gegen zu viel Einwegmüll Früchte. Rund 4.000 Mehrwegbecher hat die Initiative „Mein Becher für Berlin“ eigenen Angaben zufolge von Juli bis Dezember verkauft. Diese bestehen aus recylebarer Bambusfaser und können bei den Initiatoren immer wieder befüllt werden.

Die gemeinsame Aktion von Bio Company, S-Bahn Berlin und den Marktzeit-Ökomärkten solle auch in diesem Jahr weitergeführt werden. Die Partner begrüßen zudem, dass nun auch die neue rot-rot-grüne Koalition die Einführung eines flächendeckenden Belohnungssystems für Mehrwegbecher beschlossen habe. „Eine Lösung, die im gesamten Ballungsraum Berlin gilt, kommt uns sehr entgegen“, unterstreicht Georg Kaiser, Geschäftsführer der Bio Company.

Und die tut auch noch Not. Denn so lobenswert diese und auch andere Initiativen sein mögen: Sie sind derzeit nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Rund 170 Millionen Einwegbecher werden berlinweit jährlich weggeworfen. „In den Bio Company-Filialen sind es bislang gut 1.000 Einwegbecher täglich gewesen. Wir müssen dringend von diesem Müllberg wegkommen“, erklärt Kaiser. Auch ein Pfandsystem sei denkbar, so der Geschäftsführer des Bio-Filialisten, der derzeit 50 Märkte führt, davon 45 in der Hauptstadt und in Brandenburg.  

Der Becher kostet derzeit 9 Euro, darin enthalten sind sieben Euro Selbstkostenpreis sowie zwei Euro Spende für die Aktion "Stadtbäume". Kunden, die mit dem Mehrwegbecher ein Heißgetränk kaufen möchten, erhalten in den Märkten der Bio Company 20 Cent Rabatt und auf den Ökomärkten von Marktzeit 10 Cent.


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Filialisten


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