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Unsichere Zukunft für Nachhaltigkeitsforschung

von Redaktion (Kommentare: 0)


"Was und wie essen wir - und wie können die Menschen für eine gesündere Ernährung gewonnen werden?" Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) kann in seinem Jahresbericht 2003 u.a. mit dem Projekt "Ernährungswende" auf ein erfolgreiches Jahr der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung zurückblicken. Dennoch schaut man besorgt in Zukunft. Das Land Hessen beabsichtigt, die institutionelle Förderung des Frankfurter Instituts um 20 % zu kürzen. "Damit wird weitere Entwicklung des Instituts in Frage gestellt", so der Institutsleiter Dr. Thomas Jahn.

Die Forschungsarbeit des Instituts konnte im vergangenen Jahr mit zahlreichen neuen Projekten die tragende Rolle, die das Institut im Bereich einer transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung einnimmt, bestätigen.

"Unser Institut wurde vor 15 Jahren gegründet und beschäftigt heute 24 Personen. Es hat in dieser Zeit einen entscheidenden Beitrag zur Begründung der sozial-ökologischen Forschung und Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland geleistet. Dieser Ansatz ist durch die vom Land Hessen angekündigten Kürzungen von 20 Prozent der Landeszuwendungen in seiner Weiterentwicklung gefährdet. Wir haben ein lebendiges und erfolgreiches wissenschaftliches Institut mit hoher Drittmittelquote (85 % der Mittel) geschaffen, und wir befürchten, dass mit dem Einsparbetrag von 70.000 Euro der erfolgreiche Entwicklungspfad des ISOE abgeschnitten wird. Unsere Bitte an das Land Hessen und das Wissenschaftsministerium lautet daher, diesen Schritt noch einmal zu überdenken", so der Leiter des ISOE, Dr. Thomas Jahn.

Der Jahresbericht des ISOE kann kostenfrei per Telefon (069-70769190) oder unter info@isoe.de bestellt werden.

(12.11.03)

Stichworte:

Forschung und Studien


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