Anzeige

Rückverfolgbarkeit ab 2005 Pflicht

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ab dem 1. Januar 2005 ist die Rückverfolgbarkeit (Traceability) gesetzliche Pflicht in allen EU-Ländern. Jeder Lebensmittel-Hersteller und -Händler muss dann wissen, an wen er was geliefert hat und von wem er jede einzelne Ware und jede Zutat bekommen hat. Um die notwendige Transparenz zu schaffen müssen Waren eindeutig identifiziert und die dazugehörigen Daten miteinander verknüpft sowie archiviert werden. Standards ermöglichen den hierfür erforderlichen eindeutigen, automatischen und dabei schnittstellenübergreifenden Informationsaustausch. Zahlreiche Etikettierlösungen und Informationsverfahren wurden in den letzten Jahren bereits geschaffen, um mit dem Kunden möglichst unmissverständlich zu kommunizieren. Dabei gibt es vier Kernelemente von Traceability-Systemen: Identifikation, Datenerfassung und -archivierung, Datenverknüpfung und Kommunikation.

Ein weitere Nutzen sind zusätzlich gewonnene Informationen, die für Prozessoptimierungen herangezogen werden können. So liefern Traceability-Daten u.a. Informationen zur Verfügbarkeit und besseren Kontrolle der Waren, für gezielte Warenrückrufe, Reklamationsfälle und umfassende Verbraucheraufklärung von Schadens- und Haftungsfragen. Sie dienen außerdem der Rationalisierung des Bestandsmanagementes sowie der Optimierung logistischer Warenströme. (4.9.03)

Stichworte:

Gentechnik

Sonstiges


zur Startseite/alle Meldungen

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!




Newsletter bestellen

Anzeige

Anzeige