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Gentechnik in der Fischzucht

von Redaktion


Mit der ständig wachsenden Weltbevölkerung und der Ausbeutung der Weltmeere wird Fisch zu einem knappen Gut. Die "Lösung" soll ein genetisch veränderter Atlantischer Lachs vom US-Unternehmen AquaBounty Technologies sein. Dieser wächst doppelt so schnell wie sein wilder
Artgenosse und erreicht nach 18 Monaten ein Gewicht von rund 3,6 Kilogramm. Sollte die US-Food and Drug Administration (FDA) den Gen-Lachs zulassen, wäre es das erste kommerziell hergestellte und zugelassene gentechnisch veränderte Tier.

Die Hersteller behaupten, dass die Zucht auch in landbasierter Aquakultur möglich sei. Die Hersteller sind zudem der Meinung, dass es keine Risiken bei der Zucht des Fisches gebe, da alle Fische von AquaAdvantage-Eiern weiblich und steril sind.

"Ein Gentech-Fisch steht nicht einmal annähernd zur Diskussion", meint Jörgen Christiansen, Communication Direktor der Marine Harvest in Oslo. Christiansen geht davon aus, dass die Konsumenten einem solchen Produkt ablehnend gegenüber stehen. "Es gibt keine Notwendigkeit dafür. Wir müssen keinen neuen Fisch erschaffen", meint auch Casson Trenor von Greenpeace-USA.

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