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Tribunal sammelt Beweise für Monsantos Ökozid

von Karin Heinze (Kommentare: 3)


 Monsanto Tribunal: Die Richter hören Zeugenaussagen

Bild: Die Richter des Monsanto Tribunals hören Zeugenaussagen

Nach drei intensiven Tagen gingen am 16. Oktober, am späten Nachmittag das Monsanto Tribunal und die People´s Assembly zu Ende. Die Anhörung von Zeugen und das Plädoyer der Anwälte wurden von rund 750 Teilnehmern vor Ort und einem großen Publikum aus aller Welt per Livestream in fünf Sprachen verfolgt. Sechs komplexe juristische Fragen wurden am Schluss von den Anwälten erörtert und inwieweit der US-Konzern Monsanto in diesem Zusammenhang das internationale Recht verletzt hat. Für das internationale Gremium von Richtern (das Tribunal) galt es, die Aussagen von Opfern und deren Vertretern zu sammeln und zu dokumentieren, um in der Folge dem Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen ein empfehlendes Rechtsgutachten vorzulegen. Ziel ist, Ökozid als Tatbestand im internationalen Recht zu verankern. Das könnte gelingen, denn die Beweislage scheint erdrückend.

Für die Opfer und Experten, die als Zeugen auftraten und in der Sache aussagten, war das Tribunal wichtig, um auf dieser internationalen Plattform eine Stimme zu bekommen. Wird Ökozid (schwere Vergehen gegen die Umwelt) als Strafbestand in das internationale Recht aufgenommen, können global agierende Konzerne für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden.

People´s Assembly

Bereits am Freitag, den 14.Oktober begann die Volksversammlung People´s Assembly, wo ebenfalls über die schwerwiegenden Vergehen von Monsanto berichtet wurde und Gruppen an ökologischen Zukunftskonzepten arbeiteten.

Monsanto und Bayer kamen nicht

Die rund 750 Teilnehmer aus 30 Nationen waren unter sich, denn sowohl der „Angeklagte“, der US-Konzern Monsanto, als auch der künftige Eigentümer, der deutsche Konzern Bayer, blieben - trotz Einladung - den Veranstaltungen fern. In einer kurz vor dem Tribunal veröffentlichten Stellungnahme, schrieb Monsanto, es handle sich um einen „Scheinprozess“, dessen Ergebnis schon im Voraus feststehe. Dagegen verwehrte sich die vorsitzende Richterin des Tribunals Françoise Tulkens zu Beginn der Anhörungen:  Die fünf international renommierten Richter würden nach den Grundsätzen des Internationalen Gerichthofes vorgehen und überprüften die Aussagen unvoreingenommen. Sie sehe es als Pflicht, juristische Werkzeuge für diese Themen zu finden, sagte sie in einem Interview mit der Zeitung Le Monde. Der Bayer-Konzern lehnte eine Stellungnahme mit dem Hinweis ab, noch nicht Eigentümer zu sein. Allerdings äußerte Manager Werner Baumann, dass Monsanto sich seinen schlechten Ruf selbst zuzuschreiben habe und Bayer nach der Übernahme nicht auf Konfrontation sondern auf partnerschaftlichen Umgang setzen wolle. 

 

Schicksale Einzelner und ganzer Gruppen

Sabine Grataloup, Pablo Mutumbajoy, Ignacio Pereyra. Drei Zeugen, die den unzähligen direkten und indirekten Monsanto-Opfern weltweit ein Gesicht gaben. Drei von rund 30 Menschen, die bereit waren, Mitte Oktober vor dem Monsanto Tribunal in Den Haag auszusagen. Das erforderte Mut. Denn es wurde deutlich, wie lang der Arm des US-Konzerns ist, wie Einzelne und Organisationen Repressionen ausgesetzt waren. Die Atmosphäre im „Gerichtssaal“ war außerordentlich „dicht“. Für die Opfer, war es eine Genugtuung, endlich ein Forum zu haben, das sich ihren Leidensgeschichten annahm. Die Zeugen haben auch die Hoffnung, dass durch die Anerkennung des Tatbestands Ökozid  im internationalen Recht, die Chance besteht, die Monsanto vorgeworfenen Vergehen juristisch zu verfolgen.

Zwei Mütter, deren Kinder missgebildet geboren wurden

Bild: Sabine Grataloup und Maria Liz Robledo geben dem Monsanto-Gift Glyphosat die Schuld an der Missbildung ihrer Kinder

Zeugen bezichtigen Monsanto der Lüge

Sabine Grataloup war die erste Zeugin vor dem Tribunal, am 15.Oktober. Die gebürtige Französin schilderte das Schicksal ihres heute neunjährigen Sohnes Theo. Ihm fehlte bei der Geburt der untere Teil der Luftröhre. Dutzende von Operationen folgten, um ihn überleben zu lassen. Grataloup  macht Monsanto dafür verantwortlich. Während der Schwangerschaft hatte sie auf ihrem Betrieb Glyphosat (Markenname Roundup) gespritzt. Sie war sicher, es ist ungefährlich, so wie die Firma das Produkt anpries (und es noch heute tut). Als ein Arzt sie auf Pestizide als möglichen Grund für die Missbildung aufmerksam macht, fing sie an nachzuforschen. Sie stieß auf Untersuchungen aus Argentinien, die den Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff Glyphosat und einer fehlenden Ausbildung der Luftröhre thematisieren.

Anwalt und Gesundheitsexperte aus Lateinamerika

Bild: Der argentinische Anwalt Juan Ignacio Pereyra (rechts) und sein Kollege haben Beweise gesammelt, die belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und MIssbildungen gibt.

Im Laufe der weiteren Anhörungen übergab der argentinische Anwalt Juan Ignacio Pereyra, der Opfer von Pestizid-Sprühungen in seiner Heimat vertritt und ebenfalls als Zeuge sprach, den Richtern Material dazu. Der Zusammenhang zwischen der ersten Aussaat von gentechnisch veränderter Soja, der intensiven Nutzung  glyphosathaltiger Pestizide und dem Anstieg der Rate von Missbildungen, Krebserkrankungen und unbegründeten Aborten springe ins Auge. „Heute finden wir Glyphosat im Wasser von Flüssen, im Regen und in der Luft“, klagt er an. Es sei eine Lüge, dass das Mittel bei Berührung mit dem Boden ungiftig werde. 

Die Richter hören gespannt die Aussagen der deutschen Toxikologen Dr. Peter Clausing und fragen Details nach.

Bild: Die Richter hören gespannt die Aussagen der deutschen Toxikologen Dr. Peter Clausing und fragen Details nach.

Armee von „abhängigen Wissenschaftlern

Berichte aus Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Paraquay, Sri Lanka, aber auch aus Frankreich  machen einerseits das Ausmaß der Glyphosat-Folgeschäden klar, andererseits, welche politischen und institutionellen Verflechtungen es gibt. Der Kleinbauer Pedro Pablo Mutumbajoy verliest etwas unsicher seinen Text, doch im Laufe seiner Rede wird er immer kraftvoller. Was er sagt, ist unfassbar. Im Laufe von 20 Jahren wurden in Kolumbien 22 Millionen Liter hochkonzentriertes Glyphosat auf einer Fläche von fast zwei Millionen Hektar Land gespritzt, vorwiegend aus der Luft. „Es traf nicht nur die Coca-Pflanzungen der Rebellen, die die Regierung vernichten wollte, sondern unser aller Land. Menschen und Tiere waren dem giftigen Regen ausgesetzt.“ Die Folge: Missbildungen bei Menschen und Tieren. „Ich habe gesehen wie ein Kalb ohne Vorderbeine gebpren wurde. So etwas hatte ich vorher noch nie gesehen“, erzählt er. Ähnliches berichten die Zeugen aus anderen lateinamerikanischen Staaten. Die Rechtlage ist jedoch komplex: Es sei sehr schwierig die Beweisführung gegen den Staat anzutreten und gegen Monsanto. Der Konzern habe eine ganze „Armee bezahlter Wissenschaftler“, die entsprechende  Unbedenklichkeitsstudien produzieren. Zudem habe der Konzern beste Kontakte bis in die Regierungsspitzen.  

Bauer aus Kolumbien

Bild: Der kolumbianische Kleinbauer Pedro Pablo Mutumbajoy erzählt vom Glyphosat-Missbrauch in seinem Land und den Konsequenzen

Untersuchungen beweisen den Zusammenhang

Beklemmend auch die Berichte über das Schicksal von Bauern auf SriLanka.  Diese einfachen Kleinbauern haben nicht das Wissen und die Mittel, sich zu wehren, erklärte ein Experte aus Sri Lanka, der sich mit den Fällen beschäftigt hat. Der Bauer Kolon Saman und der Experte für Umweltgesundheit Channa  Jayasumana aus Sri Lanka berichten davon, dass im Zusammenhang mit glyphosathaltigen Spritzmitteln ein chronisches Nierenleiden in epidemischem Ausmaß aufgetreten ist. „Die Kleinbauern haben sich nicht nur beim Gebrauch der Pestizide vergiftet, sondern auch, weil sie das Wasser aus dem Fluss getrunken haben“, schildert Saman die Ursache für den Tod von mehr als 20.000 Bauern. Die Regierung hat in diesm Fall reagiert: Sri Lanka hat 2015 als erster  Staat weltweit, Glyphosat verboten. „Wir hoffen, dass viele Staaten diesem Beispiel folgen“, so Jayasumana.

Bauer und Experte aus Sri Lanka

Bild: Vertreter aus Sri Lanka erzählen von einer epidemischen Nierenerkrankung und der Reaktion der Regierung - sie hat den Import von Glyphosat verboten.

Wie weit die Macht des Konzerns Monsanto reicht wurde an dem Schicksal des französischen Professors und Forschers Gilles Eric Séralini  deutlich. Sein Mitarbeiter Nicolas Defarge schilderte wie er, kurz nach der Veröffentlichung seiner Monsanto-kritischen Forschungsarbeit als unseriöser Wissenschaftler verunglimpft wurde. „Das ist eines der schlimmsten Dinge, die einem Forscher widerfahren können“, sagte er. Sein Ruf ist noch nicht rehabilitiert.

Nicolas Defarge aus dem Team des französischen Forschers Gilles-Eric Séralini ist Opfer einer Schmutzkampage von Monsanto

Bild: Nicolas Defarge (MItte), aus dem Team des französischen Forschers Gilles-Eric Séralini, ist Opfer einer Schmutzkampage von Monsanto

Der kanadische Wissenschaftler Shiv Chopra hat seinen Job verloren und sieht einen Zusammenhang mit Monsanto

Bild: Der kanadische Wissenschaftler Shiv Chopra hat seinen Job verloren und sieht einen Zusammenhang mit Monsanto

Die Anwälte befanden: „Schuldig in allen Punkten“

Die Liste der Anklagepunkte gegen Monsanto ist lang. Die komplexen Vorwürfe gliederten in sechs Fragen. Dafür soll das Richtergremium aufgrund der Zeugenaussagen klären, ob das Unternehmen durch seine Aktivitäten internationale Rechtsvereinbarungen verletzt  hat. Unter anderem geht es um die Verletzung des Rechts auf sichere, saubere und gesunde Nahrung und Umwelt sowie um die Verletzung  der Freiheit unabhängiger Forschung und sogar um die Beihilfe zu Kriegsverbrechen durch das Entlaubungsmittel Agent Orange während des Vietnam-Krieges. Der französische Anwalt William Bourdon brachte es in seinem Plädoyer auf den Punkt und sprach den Opfern und vielen Anwesenden aus der Seele: „Die Straffreiheit für diese Verbrechen muss jetzt beendet werden.“

William Bourdon macht sehr deutlich, dass eine Straffreiheit für die Vergehen, die Monsanto zur Last gelegt werden, nicht länger akzeptabel ist.

Bild: William Bourdon macht sehr deutlich, dass eine Straffreiheit für die Vergehen, die Monsanto zur Last gelegt werden, nicht länger akzeptabel ist.

Anwalt Maogato Jackson

Bild: Anwalt Maogato Jackson

 

Ökozid: Die juristische Basis schaffen

Sachlich und souverän führte Richterin Françoise Tulkens den Vorsitz des Tribunals. Die erfahrene  Juristin, frühere Vize-Präsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und derzeitige zweite Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees der europäischen Agentur für fundamentale Rechte (FRA) dankte allen Zeugen und fasste in ihrem Schlusswort zusammen, was die nächsten Schritte sein werden. „Wir können kein Urteil fällen, aber wir haben ein empfehlendes Mandat.“ Gemeinsam mit ihren vier Kollegen werde sie alle vorgelegten Dokumente und die Aussagen der Zeugen sowie die Plädoyers der Anwälte sorgfältig prüfen. Frühestens im Dezember sei das Rechtgutachten („Urteil“) und die Empfehlung des Tribunals „Ökozid“ (schweres Verbrechen gegen die Umwelt) als Tatbestand im internationalen Recht verankert werden soll,  an den Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen, zu erwarten. Mit der Anerkennung des „Ökozids“ als strafrechtlichen Tatbestand im internationalen Recht wäre die juristische Grundlage geschaffen, Entscheidungsträger in Unternehmen wie Monsanto auch persönlich haftbar zu machen. Das Publikum dankte dem Tribunal mit Standing Ovations.

Das Tribunal mit der Vorsitzenden Francoise Tulkens, die die Anhörungen souverän führte.

Bild: Das Tribunal mit der Vorsitzenden Francoise Tulkens (Mitte), die die Anhörungen souverän führte.

 

 

Familientreffen der internationalen Öko-Bewegung 

Parallel zur Anhörung der Zeugen, tagte im Studentenzentrum Bazaar die People´s Assembly, eine von 100 ähnlichen Veranstaltungen rund um den Globus. Hier wurde über die vielfältigen Probleme, die gentechnisch verändertes Saatgut, Pestizide oder Biopiraterie verursachen, informiert und diskutiert. In Workshops erarbeiteten die 750 Teilnehmer Lösungen für eine ökologische Zukunft, die Klimawandel, Verarmung der Böden und der raschen Abnahme der Biodiversität  Paroli bieten soll. 

Einige der Initiatoren des Monsanto Tribunals und der People´s Assembly: Hans Herren, Vandana Shiva, André Leu, Renate Künast, Ronnie Cummins, Nnimmo Bassey

Bild: Einige der Initiatoren des Monsanto Tribunals und der People´s Assembly: Hans Herren, Vandana Shiva, André Leu, Renate Künast, Ronnie Cummins, Nnimmo Bassey

Internationale Öko-Prominenz war zuhauf in den Haag vertreten. Saatgut-Aktivistin Vandana Shiva aus Indien, IFOAM Präsident André Leu aus Australien, Monsanto-Ankläger Percy und Louise Schmeiser aus Kanada, Wissenschaftler Hans Herren, Gründer der Stiftung Biovision, Ex-Verbraucherschutzministerin Renate Künast, Frankreichs Ex-Umweltministerin Corinne Lepage und als Schirmherrin der Veranstaltung  Autorin und Regisseurin Marie-Monique Robin. Sie alle gaben den zahlreichen Medienvertretern Interviews am laufenden Band. Per Livestream und über die sozialen Medien wurden die Botschaften der People´s  Assembly und vom Tribunal direkt in alle Welt verbreitet. Über 1.000 Verbände und Organisationen unterstützen das Monsanto Tribunal, sodass die Vision von IFOAM-Präsident André Leu und US-Aktivist Ronnie Cummins wahr werden könnte: „Wir müssen die Kräfte bündeln für eine ökologische Zukunft.“

Wissenschaftler informieren über ihre Forschungen zu Pestiziden und den Auswirkungen auf die menschlichen Gesundheit und die Umwelt.

Bild: Wissenschaftler informieren über ihre Forschungen zu Pestiziden und den Auswirkungen auf die menschlichen Gesundheit und die Umwelt.

Publikum der People´s Assembly

Bild: Publikum der People´s Assembly

 

Hintergrund:

Tribunal und People´s Assembly

Das Monsanto Tribunal ist eine „internationale zivilgesellschaftliche Initiative“, so definieren es die Initiatoren.  Unter der Schirmherrschaft der französischen Autorin und Filmemacherin Marie-Monique Robin, stellte das Organisationsteam, mit Hilfe von Hunderten von freiwilligen Helfern das dreitägige Event auf die Beine. Allein finanziert durch Spenden, wurden Zeugen aus allen Kontinenten der Welt nach Den Haag geholt, um vor dem Tribunal auszusagen. 

Aktion vor dem Gebäude, in dem das Monsanto Tribunal stattfindet

Bild: Aktion vor dem Gebäude, in dem das Monsanto Tribunal stattfindet

Tipp: Berichte - Videos - Bilder 

Details zu den Veranstaltungen, Bilder, Videos finden Sie auf dem Schrot & Korn Blog und der Webseite des Monsanto Tribunals (Link) Die Monsanto Tribunal Stiftung freut sich über weitere Spenden, die dazu verwendet werden, um Opfern in Prozessen zu helfen.


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Kommentar von arthur wies |

Es wird allerhöchste zeit Monsanto &Co.mit ihren Glyphosat Spritzmitteln endlich mal den Riegel vorzuschieben ,bin ich als Biolandvertragsbäcker der Meinung.

Kommentar von Jörg Leimbach |

Was für ein einseitiger Schmarrn!!!
Ökofaschismus auf höchstem Niveau. Hier wird mit den Ängsten der Menschen gespielt und diese sind dabei so schlecht informiert, dass sie nicht einmal den Namen des Wirkstoffs richtig schreiben können.

Kommentar von Irina Baumann |

Schon über 10 Jahre betreue ich einen Lurchenzaun. Aus anfänglich gesunden Kröten Laich entwickelte sich eine weiße absterbende Masse, absterbendes Leben, bevor es sich entwickeln kann!
Aus anfänglicher Verwunderung darüber entwickelte sich darüber die Gewissheit, das Chemie der umliegenden Felder und auch Gärten die Ursache sind, es ging einher mit dem Einsatz von Glyphosphat und Verbindungen von Unkrautvernichtungsmitteln. Nach Abschaffung handelsüblicher Chemikalien aus DDR Zeiten wurden viel schlimmere Mittel auf den Markt geworfen!
Und es wird noch schlimmer, unsere Pflanzenvielfalt und Artenreichtum der Insekten und Säuger geht drastisch zurück. Unsere Stallasen, deren Futterwiesen an Felder grenzen, bekommen kein Nachwuchs, Bienen sterben ab.
Unsere Kartoffeln werden für eine günstigere Ernte abgespritzt, die restlichen Kulturen bis 5 mal gespritzt, aus dem Raps wird Öl gewonnen und als eigenes hiesiges Produkt angepriesen - was ist in diesen Öl oder heimischen Kartoffel drin? Man findet keinen, der ehrliche Untersuchungen diesbezüglich durchführt. Eine schlimme und unerträgliche Situation!



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