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Tee: Rooibos und Darjeeling sind Mangelware

Dürre, Streik und Unruhen schränken die Auswahl im Teeregal ein. Während der Mangel beim Rooibos anhalten wird, ist bei Darjeeling Besserung in Sicht.

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Weitere Berichte

BioWest: Enkeltauglichkeit fürs Fachhandels-Profil

Die 6. Bio West fand am 29. April 2018 in Düsseldorf statt. Neben den traditionellen Unternehmen nutzten viele Start-ups die Plattform im dafür geschaffenen „Machermarktplatz“. Die BioMesse verzeichnete einen Zuwachs von zehn Prozent bei den Ausstellern auf 345 Firmen. Die Halle war damit maximal gebucht. Auch der Besucherstrom blieb nicht aus: Im Laufe des Tages zählten die Veranstalter 2755 Besucher, so viele wie im vergangenen Jahr. Die BioWest war auch geprägt von branchenpolitischen Themen. Sehen Sie auch das Video.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Strukturen im Naturkost-Einzelhandel: Was sich seit 2010 verändert hat

Im Auftrag des BNN hat der bio verlag Daten zur Struktur des Naturkosteinzelhandels erfasst. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt ermittelte 2.516 Läden und damit 170 mehr als im Jahr 2010 gezählt wurden.

von Horst Fiedler (Kommentare: 0)

Gut oder schlecht? Stimmen zur neuen EU-Öko-Verordnung

Das Europäische Parlament hat der von Kommission, Mitgliedsstaaten und Parlament im Trilog ausgehandelten Fassung der EU-Öko-Verordnung zugestimmt. Der vereinbarte Text muss noch vom Rat der EU-Minister förmlich gebilligt werden, bevor die Verordnung dann ab Anfang 2021 gilt. Die Meinungen dazu sind unterschiedlich.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Exklusiv für unsere Abonnenten

CO2-Ausstoß über die Steuerklärung berechnen

Wer seinen CO2-Ausstoß kompensieren will, muss zunächst errechnen, wie viel Treibhausgas durch das eigene Handeln überhaupt in die Luft gelangt. Vor allem kleineren Betrieben fehlt dafür jedoch die Zeit. Eine Lösung kommt von unerwarteteter Seite: Die CO2-Bilanz anhand der Steuererklärung.  

von Alexander Reinbold (Kommentare: 0)

Sealand: Der große Birkenwasser-Schmäh

Die dänische Firma Sealand Natural Resources hat vier Jahre lang mit Leitungswasser verdünntes und gezuckertes Bio-Birkenwasser als reines Bio-Birkenwasser verkauft. Abgefüllt hat sie diese Mogelpackung auch für das österreichische Unternehmen Birkengold und das deutsche Reform-Kontor. Ausgeliefert wurden die gepanschten Produkte in Deutschland vom Juli 2015 bis Mai 2016.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Vivaness-Rückblick: Markt, Marken und Innovatives

Im Markt für Naturkosmetik tut sich einiges – das wurde auf der Vivaness sichtbar. Die Marktentwicklung bleibt dynamisch, in Deutschland wie international: Interessante Konzepte, neue Marken und Start-Ups waren in der Halle 7A zu entdecken. Der deutsche Markt konnte sein hohes Wachstumstempo nicht halten, naturnahe Marken wuchsen 2016 stärker. Bei den Vertriebswegen stagniert weiterhin der Fachhandel, das Wachstum wird in Drogeriemarkt und anderen konventionellen Handelskanälen erzeugt, nicht zuletzt auch im Online-Handel.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Europas Biomarkt wächst zweistellig

Ein rekordverdächtiges Ergebnis legte der Bio-Markt in Europa 2015 vor: Er wuchs um 13 Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro. Die wichtigsten Märkte verbuchten fast durchgehend zweistellige Wachstumsraten. Das ist das Ergebnis der Auswertung der Zahlen des Jahres 2015, die das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) vorstellten. 

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Starkes Wachstum: Weltweiter Bio-Umsatz liegt bei 81,6 Milliarden Dollar

Die internationale Bio-Bewegung verzeichnete 2015 bei Umsatz und Flächenwachstum neue Rekorde. Das geht aus Zahlen hervor, die das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und IFOAM – Organics International auf der BioFach vorstellten. Danach war der Trend zum Konsum von Bio-Produkten weltweit sehr positiv. Details und Grafiken finden Sie in unserem Artikel.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

EU-Bio-Recht: Darf Mate-Tee als Bio-Lebensmittel verkauft werden?

Die Öko-Behörden einiger Bundesländer und die EU-Kommission bezweifeln, dass bio-zertifizierter Mate-Tee aus Südamerika als Bio-Lebensmittel verkauft werden darf. Betroffen davon sind Online-Händler und Hersteller in diesen Bundesländern. Manche Bio-Teespezialisten im Fachhandel hingegen haben damit kein Problem – schlicht und einfach, weil für sie andere Länderbehörden zuständig sind.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Tea Promoters India: Ökologische Zukunft für Darjeeling

Die Himalaya-Region Darjeeling ist der Inbegriff für guten Tee. Während der Kolonialzeit führten die Briten hier den Tee-Anbau ein, Darjeeling erlangte seinen Ruhm als Tee-Anbaugebiet. Auch heute noch prägt der Tee das Arbeiten und Leben der Menschen in den Städten und Dörfern in den Bergen West-Bengalens an der Grenze zu Nepal, Sikkim und Bhutan. Doch neue, zeitgemäße Ansätze sind gefragt. Bio, Fairtrade und Nachhaltigkeit gehören für das Unternehmen Tea Promoters India zu den Werkzeugen mit denen sie Darjeeling in eine ökologische Zukunft führen wollen (Video-Interview mit Gautam Mohan, Tea Promoters India

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Staatliches Tierwohl-Siegel: Pfiffe schon vor der Premiere

Im Rahmen der internationalen Grünen Woche hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt seine Pläne für ein staatliches Tierwohl-Siegel vorgestellt. Im Vorfeld haben die Verbraucherschützer von Foodwatch, Bioland und der Deutsche Tierschutzbund klargemacht, dass sie vom Minister mehr erwarten. 

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Indien: E-Commerce mit Bio-Produkten groß im Kommen

Indien zählte 2016 etwa 160 Millionen Online-Käufer. Laut einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens eMarketer wurde durch sie ein Umsatz von umgerechnet über 23 Milliarden US-Dollar generiert. Im Vergleich zu 2015 war das eine Steigerung von fast 76 %. Prognostizierte zweistellige Zuwachsraten bis 2020 zeigen das Potenzial, das der Online-Handel bietet. Eine Reihe von Online-Händlern hat in den Vertrieb von Bio-Produkten, Naturkosmetik- und Textilien investiert und ist damit erfolgreich. OrganicShop und BigBasket sind zwei Beispiele.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Frankreich: Wachstumsschub für die Bio-Branche

Bio boomt in Frankreich: Mit einem Umsatzplus von satten 20 Prozent rechnet die halbstaatliche Agence Bio für 2016. Statistisch gesehen stellen in Frankreich jeden Tag 21 landwirtschaftliche Betriebe auf ökologischen Landbau um. Mehr als 30.000 Bio-Bauern bewirtschaften inzwischen über 1,5 Mio. Hektar, was rund 6 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche entspricht.

von Kai Kreuzer (Kommentare: 0)

Anspruch und Wirklichkeit: Warum im Demeter-Fruchtjoghurt oft kein Demeter-Zucker steckt

In Demeter-Fruchtjoghurt ist oft kein Demeter-Zucker enthalten, sondern EU-Biorübenzucker. Aus Sicht des Schweizer Importeur Pronatec verstoßen die Molkereien hier gegen die Verbandsrichtlinien. Der Demeter-Verband sieht das differenziert, kennt das Problem, nennt dafür technische und wirtschaftliche Gründe und verspricht Abhilfe – bis Ende 2018.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 1)

KTG Agrar: Abgewickelt, aber nicht aufgeklärt

Mit dem Jahreswechsel sind die Aktien der insolventen KTG Agrar von der Börse genommen worden, auch die Anleihen werden nicht mehr gehandelt. In Jahresrückblicken wurde KTG-Gründer Siegfried Hofreiter als einer der großen Geldvernichter des Jahres dargestellt. Mit welchen Methoden dabei die Anleger hinters Licht geführt wurden, darüber haben in den letzten Wochen einige Medien berichtet.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Bio-Messe in Österreich etabliert sich

In Wieselburg, einer kleinen 4.000-Einwohner-Gemeinde auf halber Strecke zwischen Wien und Linz, fand am 13. und 14. November zum zweiten Mal Bio-Österreich statt. Eingeladen zur Messe waren sowohl Verbraucher als auch Fachhändler. In sechs Hallen und auf insgesamt 10.000 Quadratmetern boten die Aussteller alles rund um das Thema Bio-Lebensmittel und -Landwirtschaft.

von Kai Kreuzer (Kommentare: 0)

ItalianfoodXP will Appetit auf Italiens Süden machen

Flächenmäßig liegt Italien mit 1,39 Millionen Hektar im europaweiten Bio-Vergleich auf Platz 2 hinter Spanien. Der größte Teil der erzeugten Güter wandert in den Export. Im Inland spielt sich der Bio-Konsum vor allem in Nord- und Mittelitalien ab - im Süden ist der Verbrauch an Öko-Lebensmitteln dagegen noch relativ gering. Um dies zu ändern, haben der italienische Handelskammerdachverband, das Institut für Tourismusforschung ISNART und das Ministerium für Kulturgüter die Initiative ItalianfoodXP ins Leben gerufen. Regionen wie Kampanien sollen im In- und Ausland stärker in den Fokus rücken.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Bio-Revision im Endspurt

Die Revision des Europäischen Bio-Rechts könnte nach insgesamt fast drei Jahren Vorbereitung, inklusive einem Jahr Trilog zwischen Vertretern von EU-Kommission, -Rat und -Parlament in wenigen Wochen ausgehandelt sein. Der Grüne Europaabgeordnete Martin Häusling sitzt als Berichterstatter des EU-Parlaments mit am Verhandlungstisch. Bio-Markt.Info sprach ausführlich mit ihm über Fortschritte und offene Fragen. Die deutschen Bio-Verbände und viele Marktakteure sehen einigen Vorschlägen mit Sorge entgegen - ein „Bio-Verhinderungsgesetz“ will keiner. Martin Häusling sagt: „Es gab dringenden Handlungsbedarf. Durch zähes Verhandeln haben wir gute Fortschritte erzielt und es gibt keinen Grund zur Panik.“ Die neue Verordnung habe einen gesamteuropäischen Ansatz. (Sehen Sie das ausführliche Video-Interview)

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Naturkosmetik-Einkauf: Online oder stationär?

Naturkosmetik gibt es schon lange nicht mehr nur im Naturkostfachgeschäft. Die seit Jahren rege steigende Nachfrage hat nicht nur die Drogeriemärkte und den LEH Naturkosmetikmarken einlisten lassen. Vor allem der Online-Handel hat dem Sortiment viel Platz in seinen virtuellen Regalen eingeräumt. Biopinio - die mobile Marktforschung für die Bio-Branche ist dem nachgegangen und hat über 1200 bio-affine Kunden nach ihren Kaufgewohnheiten befragt. Der Trend: Nicht nur für die Digital Natives spricht vieles für das Internet – nicht zuletzt auch als Informationsquelle. Ausgewählte Ergebnisse der biopinio-Studie.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

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Neueste Kommentare

18.05.2018 12:51 Peter Franz

"...Wir wollen unseren Kunden aber auch zeigen, wie vergleichsweise einfach sie sich für die Bienen engagieren können. Zum Beispiel mit Blumenwiesen oder Insektenhotels auf dem Balkon oder im Garten"

Die Bienchen und die Blümchen... Welch eine Augenwischerei! (...)

18.05.2018 10:40 Dadam

Wer lesen kann ist klar im Vorteil... Es sind 60 PROZENT, nicht 60 Produkte... (...)

18.05.2018 10:20 Ulrich Rueben

Gute Aktion - die Konsequenz müsste jetzt sein, dauerhaft alle Artikel aus den Penny-Regalen zu nehmen, deren (konventioneller) Anbau zum Insektensterben beiträgt. Da bliebe dann nicht viel übrig, in den Penny-Regalen. Und das hätte garantiert noch mehr Wirkung!
Kann das mal jemand, (...)

18.05.2018 09:55 Grünlicht

Diese Meldung hat einen bitteren Beigeschmack.
Das Unternehmen AMAZON steht wegen seiner unsozialen und rücksichtslosen Geschäftspraktiken in der Kritik. Zusätzlich belasten Paket-Lieferungen und Paket-Retouren Verkehr und Umwelt. Aus Erfahrung weiß ich, (...)

18.05.2018 09:42 Nicolas Scharioth

Rapunzel hier hervorzuheben unterschlägt, dass fast alle Bio-Marken des Fachhandels auf Amazon vertreten sind.
Die Frage ist natürlich, warum ist Amazon als Vertriebskanal ok, die dt. E-Commerce-Angebote des konventionellen Handels (REWE Online, Bringmeister, Allyouneed, etc. (...)