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Ritter Sport: „Nachhaltigkeit“ wichtiger als Bio

Ritter Sport schmückt sich gerne mit einem grünen Image. Auch eine Bio-Linie hat der Schokoladenhersteller im Sortiment – doch die floriert nicht so recht. Bereits vor vier Jahren wollte sich Ritter aus dem Bio-Geschäft zurückziehen und auf „nachhaltige Rohstoffe" umstellen, machte damals jedoch einen Rückzieher. Jetzt ist die Entscheidung offenbar gefallen. Das Unternehmen verlangt von 3.500 Bio-Kakaobauern in Nicaragua eine UTZ- oder Fairtrade-Zertifierung. Das bedeutet wohl das Aus für den Bio-Anbau auf diesen Farmen.

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Weitere Berichte

Ladengestaltung: Dem Engpass den Garaus machen

Im Bioladen Kornmühle lagen Eingang, Frischebereich und Kasse früher dicht beeinander. Zu Stoßzeiten drängten sich die Kunden auf engstem Raum, es gab kaum ein Durchkommen. Ein Umbau sorgte für deutlich mehr Platz - und auch das Flaggschiff des Ladens kommt nun besser zur Geltung.

von Alexander Reinbold (Kommentare: 0)

Marktgespräch: Mehr Events inner- und außerhalb der Läden schaffen

Für die Zukunftssicherung der Naturkostbranche ist noch keine einvernehmliche Lösung in Sicht. Das 4. Marktgespräch des Instituts für den Fachhandel förderte jedoch verschiedene Ansätze zutage, an denen weitergearbeitet werden soll. Dazu gehört, die Qualitäten und Werte der Branche auch außerhalb der Läden erlebbar zu machen, um neue Kunden zu gewinnen und abtrünnige zurückzuerobern.

von Horst Fiedler (Kommentare: 0)

Tierschutzprobleme: Bio-Schlachthof geschlossen

Der Schlachthof Fürstenfeldbruck westlich von München hat seinen Betrieb eingestellt und die Mitarbeiter samt Geschäftsführer entlassen. Vorausgegangen waren massive Vorwürfe der Tierrechtsorganisation Soko Tierschutz. Sie zeigte Videos von tierquälerischen und gesetzeswidrigen Schlachtungen.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

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Kükentötung: Auch der LEH sucht nach Lösungen

Die Themen Zweinutzungshuhn und Bruderhahn sind im LEH angekommen. Das zeigte die Tagung "Zweinutzungshuhn – Königsweg oder Sackgasse?" an der Universität Hohenheim bei Stuttgart. Unter den gut 100 Teilnehmer fanden sich auch Vertreter der Geflügelwirtschaft und der Vollsortimenter Edeka und Rewe.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Reformhaus: Stärkung der Marke und soziale Netzwerke im Fokus

Eine insgesamt gute Geschäftsentwicklung sorgte für gelöste Stimmung auf der diesjährigen Generalversammlung der Reformhaus eG. Wie die Vorstände Rainer Plum und Carsten Greve berichteten, solle die Marke Reformhaus künftig gestärkt werden. Zudem will die Genossenschaft das Branchenmarketing vorantreiben.

von Alexander Reinbold (Kommentare: 0)

Mensa-Essen: Schulen sind bereit für mehr Bio

Über 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche besuchen in Deutschland eine Ganztagsschule. Was ihnen mittags in den Mensen aufgetischt wird, hat mit gesunder Nährung oft nichts zu tun. Doch vor allem an Grundschulen ist eine Wende in Sicht.

von Alexander Reinbold (Kommentare: 0)

Kurssturz: Der KTG Agrar droht die Insolvenz

Das börsennotierten Agrarunternehmen KTG Agrar SE, einer der größten Anbauer von Bio-Erzeugnissen, ist in eine dramatische finanzielle Schieflage geraten. Es konnte die fälligen Zinsen für eine Anleihe nicht fristgerecht bezahlen. Viele Anleger befürchten bereits, dass die Firma insolvent geht.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Naturata Magdeburg: Bereit für die Zukunft

Jürgen und Susanne Tschentscher waren klassische Quereinsteiger in den Naturkosteinzelhandel. Sie haben ein Konzept entwickelt, das wahrscheinlich seinesgleichen sucht. Wer hat schon einen Bio-Supermarkt mit  Fahrradgeschäft, Catering, Restaurant und Großküche, die jeden Tag 1.000 Essen liefert?

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Handel reagiert auf Davert bei dm

Die Präsenz der Marke Davert bei dmhat bedeutende Akteure des Naturkostfachhandels zu weitreichenden Konsequenzen verlasst. Das Sortiment des Bio-Pioniers soll auf den Prüfstand gestellt und durch fachhandelsloyale Marken ersetzt werden.

von Horst Fiedler

Bitterer Nachgeschmack: Studie über den Anbau von Bananen und Ananas

Konventionelle tropische Früchte für deutschen Supermärkte werden unter erschreckenden Umständen erzeugt. Das stellt Oxfam in einem Bericht anhand der Ananasproduktion in Costa Rica und der Bananenerzeugung in Ecuador dar.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

US-Biomarkt erreicht neue Rekordhöhe

Der US-Markt für Bio-Produkte hat in 2015 den neuen Spitzenwert von 43,3 Mrd. US-Dollar (39,6 Mrd. Euro) erreicht. Dies geht aus einer Untersuchung der Organic Trade Association (OTA) hervor. Ein erstaunliches Wachstum verzeichnete der Bio-Obst- und Gemüsesektor.

von Kai Kreuzer (Kommentare: 0)

„Wir üben radikale Sinnorientierung“

Alnatura ist ein besonderes Unternehmen. Ein Modell, das es so im deutschen Bio-Markt nicht noch einmal gibt. In beiden Handelswelten zu Hause, mit einer starken, bekannten Marke und dem Anspruch, die Verfügbarkeit von Bio-Produkten zügig zu erhöhen, polarisiert das Unternehmen auch. Der Bruch mit dm nach einer dreißigjährigen erfolgreichen Partnerschaft brachte Alnatura in die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse. Wir sprachen mit Götz Rehn über die Herausforderungen im Handel, Expansion, Preisgestaltung und die Marke Alnatura.

von Karin Heinze (Kommentare: 1)

"Nur ein echter Fortschritt rechtfertigt ein neues Bio-Recht"

Der Trilog zwischen den europäischen Verhandlungspartnern Kommission, Agrarrat und Parlament zur Revision der EU-Öko-Verordnung geht in die entscheidende Runde. Das Ziel, das neue Bio-Recht bis Ende Juni auf den Weg zu bringen, scheint nicht zu halten zu sein. Der Trilog findet zwar hinter verschlossenen Türen statt, doch der BÖLW als Interessensvertreter der Bio-Branche ist über den Stand der Verhandlungen in Brüssel informiert. Wir sprachen mit Peter Röhrig, Geschäftsführer des BÖLW.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Konventionelle Lebensmittel sind wesentlich teurer als Bio

Die Diskussion um die so genannten externalisierten Kosten führt die Bio-Branche schon lange. Doch längst nicht allen Verbrauchern ist die Tatsache, dass günstige Lebensmittelpreise teuer durch Agrarchemie, Massentierhaltung mit schweren Folgen für die Umwelt erkauft sind, geläufig. Oder sie wird verdrängt. Volkert Engelsman, Chef des niederländischen Bio-Unternehmens Eosta, hat deshalb die Informationskampagne „Was unser Essen wirklich kostet“ initiiert. Erste Bio-Supermärkte haben die Aktion aufgegriffen. Hintergründe zur Kampagne und ein Video-Interview mit Volkert Engelsman.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

BNN-Mitgliederversammlung arbeitet an Zukunftsstrategie

Am 27. und 28. April trafen sich weit über 100 Branchenvertreter zur BNN-Mitgliederversammlung in Magdeburg. Als prominente Gäste begrüßte der BNN die frisch gekürte Grüne Landesministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert und Felix Prinz zu Löwenstein (BÖLW). Am ersten Tag, den der BNN für Gäste geöffnet hatte, diskutierte man in sieben Arbeitsgruppen intensiv über Fragen zu Image, Eigenständigkeit und Profilierungspotenzial des Branche. Am zweiten Tag wurden die BNN-Gremien neu besetzt und Vorstandsvorsitzender Meinrad Schmitt verabschiedet.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Umsatzbarometer: Fachhandel weiter auf Wachstumskurs

Nach einem Plus von 9,4 Prozent im Gesamtjahr 2015 schwächt sich die Zuwachsquote im ersten Quartal 2016 ab: In den ersten drei Monaten 2016 steigen die durchschnittlichen Tages­umsätze der am Umsatzbarometer Biohandel teilnehmenden Betriebe im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,2 Prozent. 

von Redaktion (Kommentare: 0)

BioOst mit zweistelligem Besucher-Plus

Nach dem erfolgreichen Start ins BioMessen-Jahr vergangene Woche in Düsseldorf verzeichnete auch die BioOst einen deutlichen Besucher-Zuwachs. Die Berliner Messe, die dieses Jahr zum vierten Mal stattfand, lockte mit 2.365 Besuchern 10,8 Prozent mehr Interessierte in die ausverkaufte Messehalle. 

von Redaktion (Kommentare: 0)

Die neue EU-Bio-Verordnung: Herausforderungen und Möglichkeiten

Ist die neue EU-Bio-Verordnung bis zum Juni ausgehandelt? Wo sind noch Knackpunkte? Das war Thema am zweiten Tag des IFOAM-EU-Kongresses in den Niederlanden. Die rund 200 Teilnehmer aus 27 EU-Staaten lauschten gespannt den Ausführungen der Verhandlungsführer aus Brüssel und brachten sich in die Diskussion ein. Es gibt noch etliche offene Punkte, doch haben die Niederländer ihr Ziel bekundet, den Trilog zwischen Kommission, Rat und Parlament abzuschließen und die neue Verordnung bis zum Ende ihrer EU-Ratspräsidentschaft auf den Weg zu bringen. Mit Video-Dokumentation.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Dm zufrieden mit der Entwicklung des Bio-Sortiments

Dm entwickelt sich mit einem Plus von 6,5 Prozent weiter positiv und erreicht für das Geschäftsjahr 2015/ 2016 einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro. Mit der Entwicklung des Bio-Sortiments sei er zufrieden, es soll weiter ausgebaut werden, erklärte dm-Chef Erich Harsch auf der Halbjahres-Pressekonfernz in Karlsruhe. Derzeit stehen rund 1.000 Produkte Bio-Produkte in den dm-Regalen.

von Redaktion (Kommentare: 0)

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Neueste Kommentare

21.06.2017 15:41 mareike

Das Eigenmarkensortiment war vor einigen Jahren schon mal größer, bzw, gleich groß. (...)