Anzeige

TV-Dokumentation: Delphintod mit MSC-Siegel

Delphine, die in Ringwadennetzen für den Thunfischfang sterben – mit MSC-Siegel. Fischer, die Haien die Flossen abschneiden – und vom Zertifizierer als MSC-tauglich eingestuft werden. Das sind die Hauptvorwürfe, die Dokumentarfilmer Wilfried Huismann in seinem Beitrag "Das Geschäft mit dem Fischsiegel" mit Bildern und einer ausführlichen Beschreibung seiner Recherche unterfüttert. Die Organisation weist die Vorwürfe zurück. Doch der Umweltverband WWF, der im MSC mitarbeitet, geht auf Distanz.

Weiterlesen …

Weitere Berichte

Gut oder schlecht? Stimmen zur neuen EU-Öko-Verordnung

Das Europäische Parlament hat der von Kommission, Mitgliedsstaaten und Parlament im Trilog ausgehandelten Fassung der EU-Öko-Verordnung zugestimmt. Der vereinbarte Text muss noch vom Rat der EU-Minister förmlich gebilligt werden, bevor die Verordnung dann ab Anfang 2021 gilt. Die Meinungen dazu sind unterschiedlich.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Rezensionen: "Die Preise lügen" und "Die Pestizid-Lüge"

Im Oekom-Verlag neu erschienen sind: „Die Pestizid-Lüge“ von André Leu und „Die Preise lügen“ von Volkert Engelsmann und Bernward Geier. Mit ihnen geht die Diskussion um den gesellschaftlichen Wert einer gesunden und nachhaltigen Lebensmittelproduktion in eine weitere Runde.

von Kai Kreuzer (Kommentare: 0)

Biolebensmittel Camp 2018: Mut zum Gedankenkopfstand

Big Bang Bio – drei starke Schlüsselwörter, mit denen Organisator Wolfgang Falkner seine rund 120 Gäste beim Biolebensmittel Camp 2018 (BLC) auf dem Landgut Stober im Brandenburgischen Nauen willkommen hieß. Ein Wochenende lang konnten die Teilnehmer aus Bereichen wie Gastronomie, Verbänden, Hochschulen, Produktion, Handel und Presse ihren Ideen freien Lauf lassen, um in 18 verschiedenen Sessions gemeinsam neue Impulse für die Bio-Branche zu erarbeiten. Sehen Sie auch die Video-Zusammenfassung des Biolebensmittelcamps, die Keynote von Georg Kaiser „Handeln mit Haltung sowie den Beitrag des Improtheaters TheaterSport Berlin: „Fachhandelstreue - Da steckt viel mehr dahinter“.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Exklusiv für unsere Abonnenten

Taifun: 30 Jahre Tofu - Alles dreht sich um die Sojabohne

Taifun 3 ist der vorläufige Name der neu entwickelten Soja-Sorte. Sie ist für den Anbau im europäischen Klima geeignet. Wie andere Sorten, aus denen der Freiburger Tofu-Spezialist seine Produkte herstellt, ist sie ein Ergebnis langjähriger Forschung in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim. Taifun war während seiner 30-jährigen Geschichte stetig im Wandel und ist seit langem Marktführer für Bio-Tofu in Europa. Im großen Neubau, der Platz geschaffen hat für Expansion und die wachsende Nachfrage im In- und Ausland, läuft jetzt Tofu aus 100 % europäischen Sojabohnen vom Band (Video).

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Teure Orchidee: Vanillepreise und die Konsequenzen

Wetter und steigende Nachfrage treiben die Preise für Vanilleschoten nach oben. Mit Gold ist das Gewürz noch nicht aufzuwiegen, aber ein Kilo ist derzeit zumindest deutlich teurer als Silber. Einen natürlichen Ersatzstoff gibt es nicht und schnell die Produktionsmengen erhöhen geht nicht.

von Jochen Bettzieche (Kommentare: 0)

Jamaika-Koalition: Stillstand für den Ökolandbau?

Was bringt eine schwarz-gelb-grüne Jamaica-Koalition für den Ökolandbau? Noch sind die Parteien am Verhandeln. Unser Autor wagt dennoch einen Ausblick.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Internationale Naturkosmetik-Märkte weiterhin auf Erfolgskurs

Die Entwicklung der Natur- und Bio-Kosmetik-Branche zeigt nicht nur in Deutschland, sondern auch im internationalen Vergleich, nach wie vor einen ausgesprochen positiven Trend. Im europaweit führenden deutschen Markt ist die Nachfrage ungebremst. In den starken Nachbarländern und auch international ist der Trend „Green & Clean“ nicht zu übersehen. Hersteller und Handel müssen sich diversen Herausforderungen stellen.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Naturkosmetik Branchenkongress: „Individuelle Kommunikation ist der Schlüssel“

Der Markt für Naturkosmetik verändert sich rasant, Hersteller wie Händler stehen vor großen Herausforderungen. Welche dies sind und welche Lösungsansätze es gibt, wurden auf dem 10. Naturkosmetik Branchenkongress Ende September in Berlin diskutiert.

von Susanne Gschwind (Kommentare: 0)

Streik in Darjeeling beigelegt: Folgen bis 2018 erwartet

Im berühmten Tee-Anbaugebiet Darjeeling herrschte mehr als zwei Monate lang Streik. Das betrifft auch den Bio-Fachhandel. Wir haben nachgefragt: Viele Bio-Tee-Hersteller haben genügend Vorräte für 2017. Tatsache ist jedoch, dass es auch im nächsten Jahr noch Lieferengpässe geben kann, obwohl der Streik beendet ist.

von Katrin Muhl (Kommentare: 0)

Die neue EU-Bio-Verordnung - Status quo und Ausblick

Auf dem Bio-Kongress der IFOAM EU in Tallinn diskutierten Vertreter der EU und des Bio-Sektors Pro und Kontra der neuen europäischen Bio-Verordnung. Nach einer Rekordzeit von mehr als drei Jahren und 18 Trilogen, soll die Verordnung - voraussichtlich im Juni 2020 - in Kraft treten, obwohl weder der Rat und die Kommission noch das Parlament und die Vertreter des Bio-Sektors mit dem Kompromiss vollkommen zufrieden sind. (Video überwiegend in Englisch)

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Weiling-Messe: Den Fachhandel wettbewerbsfähig machen

Lebensmittel, Naturkosmetik und Ladengestaltung: 250 Aussteller zeigten bei Bio-Großhändler Weiling in Coesfeld neue Produkte und bewährte Klassiker. Über allem schwebte ein Hauch von Wehmut: Endgültig vorbei die Zeit, als Bio noch exklusiv im Fachhandel erhältlich war.

von Katrin Muhl (Kommentare: 0)

Biomare-Messe: Selbstkritik und Appelle

Auf seiner Regionalmesse will der Leipziger Bio-Supermarkt-Betreiber Malte Reupert nicht nur für Fachhandels-Bio und regionale Produkte werben, sondern die Endverbraucher auch mit den Problemen des Fachhandels vertraut machen. So enthält die Messe-Zeitung, in der sich Handelspartner vorstellen, einen ungeschminkten Abriss über mögliche Ursachen für die derzeit kritische Situation des Naturkostfachhandels.



von Horst Fiedler (Kommentare: 1)

„Nicht schwarzmalen! Emotionen verkaufen!“

Der Biomarkt Löwenzahn im südbadischen Müllheim weist eine Reihe von Besonderheiten auf mit denen er punkten kann. Die eigene schmucke Immobilie, ein Riesensortiment, ein Kosmetikstudio mit zwei Kabinen, ein Café-Bistro und die Empathie eines Teams von „Mitunternehmern“. Inhaber Uli Zimmermann sieht im LEH und Onlinehandel eine wachsende Konkurrenz. Doch er glaubt an das Potenzial des stationären Naturkost-Fachhandels.

von Karin Heinze (Kommentare: 1)

Aus Konventionell mach Bio: Betrugsfälle in den USA

In einem in der Washington Post veröffentlichten Artikel berichtet Investigativ-Journalist Peter Whoriskey von drei Transporten von angeblichem Bio-Mais und Bio-Soja in die USA. Durch umfangreiche Recherchen zu dem Fall konnte Whoriskey die genaue Herkunft der importierten Waren aufdecken und offenbarte damit einen Bio-Betrug von massivem Ausmaß.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Gepa: „Speerspitze des Fairen Handels“

Die größte europäische Fairhandelsfirma kann sich über ein weiteres gutes Geschäftsjahr freuen: 2016 schrieb die Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH (Gepa) ein Plus von rund 7 Prozent und erreichte einen Umsatz von 74 Millionen Euro. Seit Februar hat Peter Schaumberger als zweiter Geschäftsführer die Bereiche Marke und Vertrieb übernommen. Er will den Bio-Anteil im Sortiment weiter erhöhen und sich den Themen Nachhaltigkeit sowie Klimawandel widmen. Die Wuppertaler bringen sich außerdem bei weltwirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Themen ein. 

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Entwicklung und Strategie: Erfolgreich mit Influencern kooperieren

Blogger, Instagramer oder Youtuber, die in den Sozialen Medien besonders etabliert sind, werden als Influencer bezeichnet. Die Biobranche hat sie erst seit kurzem als Multiplikatoren für sich entdeckt.

von Gudrun Ambros (Kommentare: 0)

Suchmaschinen-Marketing für Bioläden

Google My Business und Ads – lohnt sich das für Bioläden? Wir haben Simon Döring, Online-Marketing-Experte bei der Kommunikationsberatung Klaus Braun, gefragt. Seine Einschätzung: Das eine muss, das andere kann.

von Redaktion (Kommentare: 0)

7 Dinge, die Ladner tun können, um Bienen zu schützen

Ohne Bienen kein Mensch, das war schon Albert Einstein klar. Beim Schutz der Honigsammler sind also alle gefragt – auch Ladner können in ihren Geschäften dazu beitragen. Wie das geht? Darüber haben wir mit Sarah Bude vom Bienenschutzverein Mellifera e.V. gesprochen.

von Katrin Muhl (Kommentare: 0)

Bernd Weiling: „Der Weckruf wird gehört“

Einen großen Schritt in Richtung Zukunft hat Großhändler Weiling mit der Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums in Coesfeld getan. Modernste Lagerhaltungssysteme, zwei neue Rechenzentren und vor allem die neue Software bringen das Unternehmen auf den neuesten Stand der Digitalisierung. Das kommt Kunden und Mitarbeitern zugute. Bernd Weiling sieht sein Unternehmen gut aufgestellt und freut sich, dass viele Ladner ihn und seine Mitarbeiter als kompetente Partner schätzen und in der angespannten Marktsituation das Gespräch suchen. Sehen Sie auch das Video.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Newsletter bestellen

Anzeige

Anzeige

Lesen Sie hier die aktuelle
Ausgabe des BioHandel


Neueste Kommentare

22.05.2018 09:59 Erkki Pöytäniemi

Other points to look at are feed self-sufficiency of the poultry farms and where the manure goes. If self-sufficiency was required - as should be according to organic ideals - unit sizes could not be so big. (...)

18.05.2018 12:51 Peter Franz

"...Wir wollen unseren Kunden aber auch zeigen, wie vergleichsweise einfach sie sich für die Bienen engagieren können. Zum Beispiel mit Blumenwiesen oder Insektenhotels auf dem Balkon oder im Garten"

Die Bienchen und die Blümchen... Welch eine Augenwischerei! (...)

18.05.2018 10:40 Dadam

Wer lesen kann ist klar im Vorteil... Es sind 60 PROZENT, nicht 60 Produkte... (...)

18.05.2018 10:20 Ulrich Rueben

Gute Aktion - die Konsequenz müsste jetzt sein, dauerhaft alle Artikel aus den Penny-Regalen zu nehmen, deren (konventioneller) Anbau zum Insektensterben beiträgt. Da bliebe dann nicht viel übrig, in den Penny-Regalen. Und das hätte garantiert noch mehr Wirkung!
Kann das mal jemand, (...)