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Neue Pflanzen braucht das Land

Während in Südbayern Ende April die Obstblüten bei Frost und Schneefall erfroren, klagten Landwirte in anderen Regionen Deutschlands über die Trockenheit. Und das ist erst der Anfang. Der Klimawandel kommt, und die Lebensmittelbranche muss sich darauf einstellen.

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Weitere Berichte

Tierschutzprobleme: Bio-Schlachthof geschlossen

Der Schlachthof Fürstenfeldbruck westlich von München hat seinen Betrieb eingestellt und die Mitarbeiter samt Geschäftsführer entlassen. Vorausgegangen waren massive Vorwürfe der Tierrechtsorganisation Soko Tierschutz. Sie zeigte Videos von tierquälerischen und gesetzeswidrigen Schlachtungen.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

4. Marktgespräch: Fachhandel und Marke – Was kann unsere Zukunft sichern?

Vor dem Hintergrund sinkender Umsatzzahlen stehen Fachhandel und Fachhandelsmarken vor einer großen Herausforderung. Auf dem 4. Marktgespräch am 22. Mai in Fulda gehen daher Experten und Branchen-Akteure der Frage nach: „Was kann die Zukunft des Fachhandels sichern“. 

von Redaktion (Kommentare: 0)

Überdüngung im Hühner-Auslauf: Ein Problem sickert ins Bewusstsein

Die Vogelgrippe klingt langsam aus, die Bundesländer lockern die Aufstallungspflicht, viele Bio-Hennen dürfen nun endlich wieder ins Freie. Während die Tiere sich freuen, werden die endlich wieder benutzbaren Ausläufe zum Thema. Stichwort Überdüngung.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Exklusiv für unsere Abonnenten

Refugees Welcome! Teil I

Die größte Herausforderung von allen heißt „Alltag“ – auch bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. Statt Luftballons gibt es viele Hürden und Formulare - aber auch engagierte Helfer. Darunter sind viele Akteure aus der Öko-Branche. Schließlich zählt soziales Handeln zu den Basics von Bio. Unsere Beispiele zeigen, wie man aktiv werden kann – und was das im Alltag bewirkt.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Ukraine: Potenzial, das genutzt werden sollte

Die Ukraine ist ein wichtiges Ursprungsland für Bio-Rohstoffe. Auch nach einigen, zum Teil schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten in den vergangenen Jahren hat sich daran nichts geändert. Das Potenzial ist vorhanden und das neu aufgestellte Landwirtschaftsministerium arbeitet daran, Lücken in der Bio-Gesetzgebung zu schließen, Bio-Betriebe zu unterstützen und eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Die zweitägige Konferenz „Sourcing Organic from Ukraine“ diente dem konstruktiven Dialog zwischen Vertretern aus der Ukraine und jenen aus der Politik, von Kontrollstellen, Importeuren und Verarbeitern. (Plus: Video-Interviews mit der ukrainischen Vize-Landwirtschaftsministerin und Toralf Richter, FiBL)

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Naturkost-Süd-Tagung: Gutes Gewissen bei Bio aus China und Rumänien?

Importeure, die sich intensiv um die Erzeuger vor Ort kümmern, tragen wesentlich zur Sicherheit und Qualität der Rohware bei. Das war eine der wichtigen Erkenntnisse auf einer Tagung des Verbandes Naturkost Süd, die sich mit Erzeugnissen aus China und Rumänien befasste. Dabei berichteten zwei Importeure über ihre Arbeit und stellten sich der Diskussion mit Fachhändlern und Herstellern.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

„Das Desinteresse des Fachhandels drängt Marken in den LEH“

Der Berliner Naturkosmetik-Pionier i+m bemüht sich seit Jahren um Listungen im Bio-Fachhandel − mit wenig Erfolg. Um das Fortbestehen des Unternehmens langfristig zu sichern, haben sich Jörg von Kruse und sein Team dazu entschieden, ein attraktives Angebot von dm anzunehmen. Seit kurzem steht eine Auswahl von i+m Produkten beim Drogerie-Marktführer. Sein Herz schlage weiterhin für den Fachhandel, sagt von Kruse, auch wenn er diesen erheblich kritisiert: Kurzfristige Umsätze, hohe Rabatte und Marketingbeiträge seien auch in der Bio-Branche an der Tagesordnung. Er wünscht sich hingegen Unterstützung für kleine, aber noch relativ unbekannte Marken.

 

von Karin Heinze (Kommentare: 1)

„Seit 20 Jahren aktiv in der Naturkostbranche“

Die Pural Vertriebs GmbH ist einer der wenigen Großhändler, die in den 20 Jahren seit  der Gründung zu einem starken bundesweiten Vertriebspartner für den Naturkosthandel herangewachsen ist. Die stetige Erweiterung des Sortiments, die Übernahme von regionalen Vertriebs-Firmen sowie nicht zuletzt die Standbeine im Reform- und im Bio-Handel sowie im Ausland trugen zur Entwicklung der Firmengruppe bei. Ulrike und Heinz Claus erläutern die Entwicklung ihres Unternehmens sowie  Ihre Sicht zum Thema Fachhandelsloyalität. (Video-Interview mit Ulrike Claus)

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

AMI: Strukturdaten für den Öko-Landbau veröffentlicht

Die Agrarmarkt Informationsgesellschaft AMI hat ihre Strukturdaten im ökologischen Landbau in Deutschland 2015 veröffentlicht. Die Studie listet detailliert Daten zurBodennutzung, Tierhaltung und zu den Verkaufserlösen der Bio-Erzeuger auf. Datengrundlage sind die Angaben von zehn Öko-Kontrollstellen, die 94 Prozent der Fläche und 90 Prozent der Betriebe abdecken. Diese Angaben wurden auf das gesamte Bundesgebiet mit seinen insgesamt 24.736 landwirtschaftlichen Bio-Betrieben hochgerechnet.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

BioSüd und BioNord: Reger Austausch und neue Akzente

Viele neue Produkte, angeregte Diskussionen und die Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, machten die BioMessen im Herbst aus. Entspannt und kommunikativ schloss sich mit BioSüd in Augsburg und BioNord in Hannover der diesjährige Reigen der regionalen BioMessen. Geschäftsführer Matthias Deppe zog auf der BioNord ein positives Fazit.

von Natascha Becker (Kommentare: 0)

Naturkosmetik Kongress beleuchtet Trends und Zukunft

Am 27. und 28. September trafen sich rund 240 Akteure aus allen Bereichen der Kosmetikbranche auf dem Naturkosmetik Branchenkongress in Berlin. Zum neunten Mal informierten sich die Teilnehmer aus Herstellung und Handel sowie Dienstleister und Fachpressevertreter über aktuelle Entwicklungen und Trends. Das Themenspektrum reichte von Online-Handel und Digitalisierung über Wertewandel und Kommunikation bis hin zu Verbrauchertransparenz und dem umstrittenen Rohstoff Palmöl. Ein intensiver Blick auf den US-Markt war für Unternehmen interessant, die ihre Produkte dort auf den Markt bringen wollen.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

„Umbruch der Bio-Fachhandelswelt“

In der Diskussion um die Zukunft der Bio-Fachhandelswelt wird derzeit viel über Produkte, Marken und Vertriebswege gesprochen. Das Thema der ursprünglichen Ziele und Werte der Naturkostbranche gerät dabei leicht in den Hintergrund. Ist es aber nicht gerade das, was uns weiterhin antreiben sollte? Diese Frage stellt Klaus Lorenzen, Vorstand der EVG Landwege eG. In einem Gastbeitrag beschreibt er die Sichtweise von Landwege zu dem heiß diskutierten Thema. Auf der BioNord wird er mit seinen Gedanken zu einer spannenden Podiumsdiskussion beitragen.

von Redaktion (Kommentare: 2)

Bio wird in der Ukraine immer populärer

Die Ukraine ist in den vergangenen Jahren vor allem durch zwei Phänomene rund um den Öko-Landbau aufgefallen. Es werden immer größere Mengenanteile des europäischen Bio-Futtermittelbedarfs aus diesem Land importiert. Zudem gibt es nicht vollständig aufgeklärte Rückstands- und Betrugsfälle. Das ergibt in der Summe ein recht einseitiges und tendenziell negativ gefärbtes Bild. Doch Bio in der Ukraine ist auch sehr bunt und vielfältig.

von Redaktion (Kommentare: 0)

„Wir müssen noch eins draufsetzen!“

Im Juni wurde Georg Kaiser vom Vorstand des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) zum Vorsitzenden gewählt. Der Geschäftsführer der Bio Company tritt die Nachfolge von Meinrad Schmitt, Terra Naturkost, an. Zusammen mit dem BNN-Vorstand und den Mitgliedern des BNN hat er sich einiges für seine Amtszeit vorgenommen, um den Verband noch attraktiver für den Naturkost-Einzelhandel zu machen und ihn neben einer Branchenplattform noch stärker zum Dienstleister auszubauen. Eine 100 Tage-Bilanz im Interview.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Bio-Land in Bürgerhand

Bio boomt, Regional boomt und dennoch wächst der Anteil an Bio-Böden in Deutschland nicht halb so stark wie die Umsätze. Das Problem: Boden ist knapp geworden. Jetzt mischt die Biobranche mit: Bauern, Biohändler und Bürger kaufen Land für Bio und arbeiten an der Ackerwende.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Bio-Vermarktung in China: Green & Safe in Shanghai

Die schnell wachsende Mittelklasse in den Mega-Städten Chinas ist zunehmend gesundheitsbewusst und kann es sich auch leisten Bio-Lebensmittel einzukaufen. In Shanghai ist es beispielsweise hip, bei Green & Safe einzukaufen oder Essen zu gehen. Das Geschäft mit großem Restaurant erinnert in seinem Konzept und Warenangebot an den US-amerikanischen Whole Foods Market. Auch Bio-Marken aus dem Westen stehen in den Regalen. Westliche Lebensmittel sind sehr gefragt im Land der Mitte. Eine Reihe von Bio-Lieferdiensten ist ebenfalls in Shanghai aktiv.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Reformhaus-Vorstand Rainer Plum im Interview: „Zäune errichten bringt nichts“

Der Reformhaus -Branche geht es gut. Wie in den Vorjahren verbuchte sie 2015 ein deutliches Umsatzplus. Vorstand Rainer Plum äußert sich im Interview, wie die Genossenschaft dem Preiskampf bei Bio-Produkten begegnen und neue Kunden gewinnen will.

von Alexander Reinbold (Kommentare: 1)

Bio aus dem Ausland: Zahlen wir faire Preise und Löhne? (Teil zwei)

Bio soll zum Leben reichen. Doch oft genügen die gezahlten Bio-Preise nicht, um für Bauern und Arbeiter ein existenzsicherndes Einkommen sicherzustellen. Bio-markt.info hat für den Fachhandel relevante Importeure von Obst und Gemüse konkret gefragt, wie sie „dafür sorgen, dass für importierte Bio-Lebensmittel aus dem Süden nicht nur Mindestlöhne sondern existenzsichernde Löhne bzw. Erzeugerpreise gezahlt werden“.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 1)

Bio aus dem Ausland: Zahlen wir faire Preise und Löhne? (Teil eins)

Der Anspruch ist klar: Bio muss zum Leben reichen. Aber zahlen die Importeure tatsächlich Preise, die den Erzeugern und den Arbeiterinnen auf den Feldern und in den Plantagen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen? Wenn die Antwort darauf ein „oft nicht“ wäre – was würde das für den Biofachhandel bedeuten? Diese bio-markt.info-Analyse nähert sich dem Thema am Beispiel Obst und Gemüse, und das in zwei Teilen.

 

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

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Neueste Kommentare

22.05.2017 12:02 Michael

Wenn wirklich das gesamte Tier verwertet wird, ist das doch eine gute Idee. Es wird soviel weggeworfen, dann doch lieber so. Auf jeden Fall etwas, was man mal ausprobieren sollte. (...)

19.05.2017 13:36 Sahlender Michael

Unglaublich,wie wenig die Interessen der Bevölkerung berücksichtigt werden.ich selber habe nicht gezählt,wie oft ich die einzelnen Petitionen gegen Glyphosat unterschrieben habe-am Ende bin ich doch fast verzagt-Aber ich habe immer wieder gegen Glyphosat unterschrieben. (...)