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„Umbruch der Bio-Fachhandelswelt“

In der Diskussion um die Zukunft der Bio-Fachhandelswelt wird derzeit viel über Produkte, Marken und Vertriebswege gesprochen. Das Thema der ursprünglichen Ziele und Werte der Naturkostbranche gerät dabei leicht in den Hintergrund. Ist es aber nicht gerade das, was uns weiterhin antreiben sollte? Diese Frage stellt Klaus Lorenzen, Vorstand der EVG Landwege eG. In einem Gastbeitrag beschreibt er die Sichtweise von Landwege zu dem heiß diskutierten Thema. Auf der BioNord wird er mit seinen Gedanken zu einer spannenden Podiumsdiskussion beitragen.

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Weitere Berichte

Boden-Kooperationen - Beispiel BioBoden

Boden ist knapp geworden. Biobauern konkurrieren mit Biogasanlagenbetreibern, konventionellen Großbetrieben und Investoren um die ohnehin raren Flächen, was zu einer Explosion der Bodenpreise geführt hat. Beispiele wie die BioBoden Genossenschaft zeigen Möglichkeiten, sich für den Boden zu engagieren.

von Redaktion (Kommentare: 0)

EU-Kommission erkennt Bio-Lachs aus Norwegen nicht mehr an

Bio-Lachs aus Norwegen ist schon seit 1. Januar 2015 nicht mehr Bio. Das meint die EU-Kommission und teilte dies jetzt den Mitgliedsstaaten schriftlich mit. Was daraus folgt, ist völlig ungeklärt. Klar ist nur eines: An den Produktionsbedingungen der norwegischen Biolachs-Züchter hat sich nichts geändert. Hier geht es um Juristisches – und um Agrardiplomatie.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Monaco: Naturkosthersteller Linck profitiert von Veggietrend

Vegane und vegetarische Lebensmittel liegen weltweit im Trend. So auch in Monaco. „Vor allem die jüngere Generation der unter 30-Jährigen greift verstärkt zu tierfreien Produkten. Wir rechnen in diesem Jahr mit einem Umsatzzuwachs von 120 Prozent in diesem Segment“, freut sich Jean François Ordureau, Leiter für Marketing und Vertrieb beim Hersteller Linck.

von Kai Kreuzer (Kommentare: 0)

Exklusiv für unsere Abonnenten

Bio wird in der Ukraine immer populärer

Die Ukraine ist in den vergangenen Jahren vor allem durch zwei Phänomene rund um den Öko-Landbau aufgefallen. Es werden immer größere Mengenanteile des europäischen Bio-Futtermittelbedarfs aus diesem Land importiert. Zudem gibt es nicht vollständig aufgeklärte Rückstands- und Betrugsfälle. Das ergibt in der Summe ein recht einseitiges und tendenziell negativ gefärbtes Bild. Doch Bio in der Ukraine ist auch sehr bunt und vielfältig.

von Redaktion (Kommentare: 0)

„Wir müssen noch eins draufsetzen!“

Im Juni wurde Georg Kaiser vom Vorstand des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) zum Vorsitzenden gewählt. Der Geschäftsführer der Bio Company tritt die Nachfolge von Meinrad Schmitt, Terra Naturkost, an. Zusammen mit dem BNN-Vorstand und den Mitgliedern des BNN hat er sich einiges für seine Amtszeit vorgenommen, um den Verband noch attraktiver für den Naturkost-Einzelhandel zu machen und ihn neben einer Branchenplattform noch stärker zum Dienstleister auszubauen. Eine 100 Tage-Bilanz im Interview.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Bio-Land in Bürgerhand

Bio boomt, Regional boomt und dennoch wächst der Anteil an Bio-Böden in Deutschland nicht halb so stark wie die Umsätze. Das Problem: Boden ist knapp geworden. Jetzt mischt die Biobranche mit: Bauern, Biohändler und Bürger kaufen Land für Bio und arbeiten an der Ackerwende.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Bio-Vermarktung in China: Green & Safe in Shanghai

Die schnell wachsende Mittelklasse in den Mega-Städten Chinas ist zunehmend gesundheitsbewusst und kann es sich auch leisten Bio-Lebensmittel einzukaufen. In Shanghai ist es beispielsweise hip, bei Green & Safe einzukaufen oder Essen zu gehen. Das Geschäft mit großem Restaurant erinnert in seinem Konzept und Warenangebot an den US-amerikanischen Whole Foods Market. Auch Bio-Marken aus dem Westen stehen in den Regalen. Westliche Lebensmittel sind sehr gefragt im Land der Mitte. Eine Reihe von Bio-Lieferdiensten ist ebenfalls in Shanghai aktiv.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Reformhaus-Vorstand Rainer Plum im Interview: „Zäune errichten bringt nichts“

Der Reformhaus -Branche geht es gut. Wie in den Vorjahren verbuchte sie 2015 ein deutliches Umsatzplus. Vorstand Rainer Plum äußert sich im Interview, wie die Genossenschaft dem Preiskampf bei Bio-Produkten begegnen und neue Kunden gewinnen will.

von Alexander Reinbold (Kommentare: 1)

Bio aus dem Ausland: Zahlen wir faire Preise und Löhne? (Teil zwei)

Bio soll zum Leben reichen. Doch oft genügen die gezahlten Bio-Preise nicht, um für Bauern und Arbeiter ein existenzsicherndes Einkommen sicherzustellen. Bio-markt.info hat für den Fachhandel relevante Importeure von Obst und Gemüse konkret gefragt, wie sie „dafür sorgen, dass für importierte Bio-Lebensmittel aus dem Süden nicht nur Mindestlöhne sondern existenzsichernde Löhne bzw. Erzeugerpreise gezahlt werden“.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 1)

Bio aus dem Ausland: Zahlen wir faire Preise und Löhne? (Teil eins)

Der Anspruch ist klar: Bio muss zum Leben reichen. Aber zahlen die Importeure tatsächlich Preise, die den Erzeugern und den Arbeiterinnen auf den Feldern und in den Plantagen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen? Wenn die Antwort darauf ein „oft nicht“ wäre – was würde das für den Biofachhandel bedeuten? Diese bio-markt.info-Analyse nähert sich dem Thema am Beispiel Obst und Gemüse, und das in zwei Teilen.

 

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Umbruch der Fachhandelswelt - ein Gastbeitrag von Malte Reupert

An der Listung von Davert bei dm entzündete sich eine Diskussion über Fachhandelstreue quer durch die Branche. Malte Reupert von Biomare in Leipzig meint: Die Auseinandersetzung ist nur eine Symptomdebatte.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Öko-Modellregion: Staatssekretärin besucht Großhändler Phönix

Vor zwei Jahren stellte das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz seinen Öko-Aktionsplan vor. Über den Status Quo, Barrieren und Perspektiven tauschten sich Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser und Phönix-Geschäftsführer Andreas Jiménez aus.

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Türkei: Auswirkungen auf die Branche?

Der Putschversuch in der Türkei und seine Folgen könnten auch die Naturkostbranche treffen. Vor allem, wenn sich auch noch die Menschenrechtssituation verschärft. Darauf sollte sich der Handel vorbereiten.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Monaco: Bio im Fürstentum auf dem Sprung

Im kleinen Stadtstaat zwischen Nizza und der italienischen Grenze hat sich ein gedeihliches Klima für den Bio-Absatz entwickelt. Zwei Bio-Fachmärkte, ein kleinerer Bioladen sowie mehrere gastronomische Einrichtungen mit Bio-Produkten erfreuen sich im Fürstentum wachsender Beliebtheit.

von Kai Kreuzer (Kommentare: 0)

China gehört zu den Top 4 Bio-Märkten weltweit

Für China lagen jahrelang keine offiziellen Daten zum Bio-Markt vor, obwohl das Land schon seit geraumer Zeit viel Bio liefert. Karin Heinze sprach auf der BioFach in Shanghai mit IFOAM-Asien-Vorsitzendem Zhou Zheijang und Markus Arbenz Geschäftsführer IFOAM Organics International (Video und Bildergalerie)

von Karin Heinze (Kommentare: 0)

Jetzt ist es amtlich: Bio wächst wieder

Im Jahr 2015 ist die Zahl der Bio-Bauern in Deutschland um 5,7 Prozent auf jetzt 24.736 gestiegen. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche wuchs um 3,9 Prozent. Damit ist die Stagnation der vergangenen Jahre überwunden, was insbesondere auf die im Herbst 2014 deutlich gestiegenen Öko-Prämien zurückzuführen ist.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Brexit - what´s next?

Die Briten haben für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Das hat Folgen für die Wirtschaft. Die Naturkostbranche macht sich bislang keine großen Sorgen. Zu Recht? Bei den meisten Firmen aus der Naturkostbranche heißt es: „Business as usual.“ Tatsächlich sind einige Fragen offen, die auch die Bio-Branche betreffen.

von Redaktion (Kommentare: 0)

Neuer Wirbel um Logocos – Verkaufspläne dementiert

Dass die Logocos AG einer Schweizer Holding gehört, deren Besitzer anonym bleiben wollen, hatte bio-markt.info letzten Dezember gemeldet. Die Lebensmittelzeitung schreibt jetzt, dass die jetzigen Eigentümer – unter ihnen ein kasachischer Oligarch – Logocos verkaufen wollen. Logocos-Aufsichtsratsvorsitzender Wedekind dementiert massiv.

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)

Fachhandels-Insel bei Rewe

Ein Inhaber zweier Bioläden hat sich für ein neues Verkaufskonzept entschieden, das im Fachhandel umstritten ist: Ein Shop-in-Shop-System im Rewe Center in Dachau. Die Konsequenzen für die Branche sind noch nicht absehbar.

von Horst Fiedler (Kommentare: 0)

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Neueste Kommentare

27.09.2016 13:20 Roger Reuss

This is of corse very good! But on the other hand a most organic fruits and vegtebles are prepake in other plastic bags. Therefore an initiative to change that as well would be very welcome and is defenatley needed. (...)

26.09.2016 23:20 Dr. me.vet. Richard Barels

Mir verschließt sich bisher, warum so ein weiteres Siegel nötig war. Fast 60 Siegelnehmer bedeutet wohl eher 51 als 59 (warum gibt es keine genauen Zahlen ?). (...)

26.09.2016 18:48 Malte Reupert

Lieber Klaus, lieber Herrmann, das klingt sehr schön und - wer wird sich unter diesen Indealen nicht versammeln wollen? Als erste bestimmt die, von denen wir denken, dass sie diese eben gerade nicht in ihrem alltäglichen Haandeln verkörpern. (...)

26.09.2016 11:31 Herrmann Heldberg

Guten Morgen,
den Kommentar von Klaus kann ich nur unterschreiben. Wir sind angetreten für ökologischen Landbau weltweit und 100 %. Wir sind aber auch dafür angetreten, das jeder Mensch in der Wertschöpfungskette von seiner Arbeit existenssichernd leben kann. (...)

14.09.2016 12:29 Edgar K. Rieflin

Bioland hat in der Vergangenheit selten die Nähe zum Naturkostfachhandel gelebt und gewollt. Dennoch haben regionale Erzeuger vom Fachhandel profitiert und ihre Waren verkauft. Es ist auch nichts gegen eine Kooperation mit Alnatura einzuwenden, (...)